Der Lehrer

Osamu Aoki

Tanz - Logo

Sie waren Schüler von Sensei Nakayama, trugen das Shotokan-Karate von der Tokushoku-Universität in Japan in die Welt und entwickelten eine eigene Trainingsmethode, «Aoki Bio Energy». Das französische Sportministerium hat Sie anerkannt, der Fußballverein von Bilbao engagiert Sie, Sie sprechen bei Konferenzen vor Wissenschaftlern und Unternehmern. Kommen auch Tänzer zu Ihren Seminaren?       Im Moment nicht viele, aber vor allem in Frankreich erfährt meine Methode auch in dieser Szene zunehmend Aufmerksamkeit.

Stimmt es, dass Sie Ihr Training zusammen mit einem Tänzer entwickelt haben?                                   Ich hatte in Japan lange Zeit Kontakt zu einem Balletttänzer. Auch er pflegte zu sagen, dass der Atem in den Fußsohlen beginnt.

Die Füße als fundamentaler Kontakt zum Boden?                                                                                   Das Gewicht sollte im Stand genau zwischen beide Fußknöchel platziert werden. Ein gewisser Druck mit dem großen Zeh fördert die Entschlusskraft. Das Bewusstsein für die Schwerkraft schickt man bis zum Erdmittel-punkt und schafft so eine vertikale Achse. Umso besser kann man sich gegen die Gravitationskraft und mit ihr ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Februar 2010
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Melanie Suchy

Vergriffen
Weitere Beiträge
NRW

Kathrin Tiedemann Leiterin des Forums Freies Theater in Düsseldorf, ist neu im Vorstand des NRW Landesbüros Freie Kultur. Der gemeinnützige Verein unterstützt freie Projekte mit jährlich 100.000 Euro und richtet auch in diesem Jahr wieder das Festival «favoriten» in Dortmund aus.

Jardin d’europe

Florin Flueras aus Rumänien teilt sich mit der Chilenin Varinia Canto Vila eine Residenz am WorkSpace in Brüssel. Das ergab ein Juryentscheid des zweiten «Prix Jardin d’Europe» für junge Choreografen. Der erste Preis, eine Koproduktion im Wert von 10.000 Euro, ging an die Französin Claire Croizé. Alle drei, so die Jury, hätten zu gleichen Teilen gewonnen – Unmut...

Alexei Ratmansky: «Russian Seasons»

Das Werk stammt vom Komponisten Leonid Desjatnikow, es ist Alexei Ratmanskys letzte Inszenierung in seiner Eigenschaft als künstlerischer Leiter des Bol­schoi-Balletts, das er auf eigenen Wunsch verlassen hat (ein seltener Fall in der Geschichte dieses Theaters). Er wird sich nun ganz dem Chroreografieren widmen, in den USA, in Europa und in Russ­land.
Desjatnikow...