krimi

der tödliche tanz

Tanz - Logo

Auch ein Phantom der Oper hinterlässt Spuren. Lucie Ferreira ist zwar aus einem anderen Grund als Ursachenforscherin in der Pariser Oper unterwegs. Aber wenn man nun mal als Gardienne arbeitet, hat man nicht nur an der Place des Vosges von Berufs wegen ein wachsames Auge. Natürlich hört auch sie von jenem ominösen Erik, den niemand zu Gesicht bekommt. Angeblich hat er im Palais Garnier einst den Kronleuchter zu Fall gebracht.

Tatsächlich zu Tode fällt im zweiten Kriminalroman von Marie Pellissier der Ballettdirektor, von dem bereits im Titel «Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard» die Rede ist.

Dass der nicht ganz der Nobelmann ist, als den er sich zeitlebens ausgegeben hat, muss zu ihrem Leidwesen auch Lucie Ferreira erfahren. Den Putzlappen in der Hand, dringt die Gelegenheitsdetektivin Schritt um Schritt in sein einstiges Imperium vor, das eher einem Intrigennetz gleicht. Und gleich ihr erfahren auch die Leser, dass die Ereignisse hinter den Kulissen ungleich spannender sein können als die Ballette auf der Bühne, von denen hier nur eins, eine Gala-Aufführung von «La Sylphide», etwas ausführlicher beschrieben wird. Das allerdings so, dass man dabei nicht nur etwas über das ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz November 2016
Rubrik: Medien, Seite 60
von Hartmut Regitz

Weitere Beiträge
screenings

anastasia

Bis ins 20. Jahrhundert hinein praktizierten Psychiater mit Vorliebe auch Methoden wie Suggestion und Hypnose. Insofern hat die These etwas für sich, dass Berliner Nervenärzte ihrer Patientin Anna Anderson assistierten – bei der Verwandlung in Anastasia, Tochter des letzten Zaren. Seit 1922 behauptete die Frau, die man nach einem Selbstmordversuch aus dem...

flocks

 

Nir Arieli, welche Idee liegt Ihrer «Flocks»-Serie zugrunde? In «Flocks» bin ich der Frage nachgegangen, was in den Körpern von Tänzern übrig bleibt, wenn der Tanz geendet hat. Wenn die Bewegung den Körper verlassen hat, der performative Akt erschöpft ist und nur noch die Möglichkeit von Bewegung unter der Oberfläche zurückbleibt. Was den Titel «Flocks» betrifft:...

nach dresden

wird, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Stadtrat, ab der Spielzeit 2018/19 das Europäische Zentrum der Künste Dresden in Hellerau leiten. Damit beerbt sie Dieter Jaenicke, der seit 2009 das einst als Bildungsanstalt für Rhythmik erbaute Festspielhaus in der Gartenstadt Hellerau zum Erfolg geführt hat. Carena Schlewitt kehrt mit der Direktionsübernahme nach...