die lehrerin: laura virgillito
Bitte kurz etwas zu Ihrem beruflichen Werdegang.
Ich lernte Ballett und Modern Dance und studierte an der Schule von Martha Graham in New York. Die Technik passte gut zu mir, bei der richtigen Lehrerin verstehst du, dass es nicht um hart oder krampfig geht. Nach der Arbeit mit diversen Choreografen ging ich zurück nach Triest, fing an zu unterrichten und suchte dabei einen eigenen Weg. Seit 1997 arbeite ich als Tänzerin in Köln und Wuppertal, unterrichte auch Tanzkompanien und begann mit der Gyrokinesis/Gyrotonic-Ausbildung.
Als künftige Master-Trainerin kann ich demnächst auch Gyrokinesis-Lehrer ausbilden.
Wie binden Sie Gyrokinesis ins Tanztraining ein?
Indem die Bewegung durch den Raum geführt wird. Wie hoch das Bein ist, ist nicht wichtig, sondern ich will eine Bewusstheit, ein Gefühl für Bewegung haben: von innen nach außen. Das schafft sich dann selbst eine Form. Tänzer machen ja viel automatisch, das Dehnen beispielsweise; da sollen sie nun tiefer reingehen. Wie das Gefühl des großen Gähnens. Alles locker und schwer, aber mit Energie. Man soll denken: Die Knochen bewegen sich, der Rest folgt.
Der Ablauf des Tanztrainings?
Ich beginne meist am Boden mit Übungen, dann eine ...
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Tanz Februar 2011
Rubrik: praxis, Seite 72
von Melanie Suchy
3sat
6. Febr., 22.15h: «Burlesque auf St. Pauli», Doku von H. Sandner
arte, www.artepro.com
5. Febr., 00.00h: Kulturmagazin Metropolis – Ungeschnitten: «Tanzvortrag» mit Fabrice Ramalingom
6. Febr., 6.00h: «Ravel und Debussy tanzen»: Die belgischen Choreografen Anne Teresa De Keersmaeker und Thomas Hauert sowie ein freies Tanzkollektiv haben kurze Tanzstücke zu...
Wie animierte Schlenkerpuppen hüpfen die Tänzer durch den Raum. Dabei atmen sie tief, so tief, als wollten sie die Außenwelt in sich aufnehmen. Sie beginnen sich rhythmisch zu schütteln, immer heftiger, werfen die Gliedmaßen in alle Richtungen. Sie drehen sich mit lang gestreckten Beinen und hoch gerissenen Armen in asymmetrischen Figuren: Schlenkerpuppen wie an...
Mit fröhlichem Gelb künden Forsythien vom Frühling; Bäumchen blühen, wo Wuppertal ihnen Platz dafür lässt. Mit dem «Kampf der Titanen. In 3D!» droht das Multiplexkino, daneben liegt das Schauspielhaus und schweigt, denn es ist geschlossen, vielleicht für immer; es müsste saniert werden. Weil das Wasser abgestellt ist, stehen am Hintereingang Container mit Toiletten...
