Schülerinnen der Griechischen Schule Wuppertal; Foto: Uwe Stratmann

Feuer und Flamme

Jugendtanzprojekt

Tanz - Logo

In vielerlei Hinsicht war Pina Bausch eine Pionierin, aber ein dauerhaftes Jugendtanzprojekt hat es zu ihren Lebzeiten nicht gegeben beim Tanztheater Wuppertal. Das organisiert nun die neue Intendantin, Adolphe Binder, und federführend zuständig ist eine erfahrene Bausch-Protagonistin: Ruth Amarante leitet «tanz, tanz ...», das Kinder «in ihrer kulturellen, kommunikativen und sozialen Entfaltung» unterstützen will.

Die Initiative gehört zum groß angelegten Partizipationsprojekt «Feuer & Flamme», das unter Beteiligung der Art Mentor Foundation Lucerne dafür sorgen soll, Jungwuppertaler für Tanz, Musik und Kunst zu begeistern. Was ganz gewiss im Sinn der 2009 verstorbenen Choreografin ist, die sich ein Jahr vor ihrem Tod einen lang gehegten Wunsch erfüllte und den 1978 eröffneten «Kontakthof» mit Teenies bevölkerte.

www.pina-bausch.de

 

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Januar 2018
Rubrik: Praxis, Seite 75
von Red.

Weitere Beiträge
Comic im Netz 1/18

Was bitte passiert eigentlich in «Schwanensee»? Wie kommt «Giselle» ins Grab? Und wer tummelt sich da im Königreich der Schatten von «La Bayadère»? Wer auf die Schnelle wissen will, was ihn im Theater erwartet, der greift für gewöhnlich zum Ballettführer oder klickt im Netz Wikipedia an. Dass sich aus den oft seltsam verschlungenen Inhalten auch sehr unterhaltsame...

Kopenhagen: Raymonda

Ballettdirektor Nikolaj Hübbe hat alle Hände voll zu tun gehabt in den vergangenen Monaten. Im Oktober hatte am Königlich Dänischen Theater «Weimar» Premiere, seit November wird im selben Haus seine «Raymonda»-Fassung gespielt. «Weimar» mag ein Versuch Hübbes gewesen sein, dem Erfolg von Twyla Tharps Frank-Sinatra-Ballett «Come Fly Away» nachzueifern. Dafür hatte...

Ballettroman

Fürsorge
Kohlenmonoxid riecht nicht. Und Alexander Pepelyaev, ein Grande des zeitgenössischen Tanzes in Moskau, hat ganz sicher nie am Bolschoi choreografiert. Solche Fehler sind Nebensache, denn dieser Roman will vor allem provozieren: Eine 35-jährige Exballerina, die in Berlin an der Staatlichen Ballettschule unterrichtet, hat seitenweise Sex mit ihrem 16-jährigen...