Stichprobe: In Dresden wirbelt die shot AG
Wenn es sein muss, tanzen sie sogar auf schmelzenden Butterbergen. Doch diesmal winden sich Nora Schott und Ariane Thalheim im Staub ihres Angesichts, bis ihren Larven nicht Schmetterlinge, sondern zwei brisante Kunstgeschöpfe entschlüpfen. Und die fackeln nicht lang. Wann immer sie tanzen, sind sie Feuer und Flamme und brennen ihre Bewegungen ab, als wäre ihre Choreografie eine Lunte.
«Soft Gum – Slow Gun» nennen die Gründungsmitglieder der shot AG ein Projekt im Rahmen der Dresdner «Insel-Lösung», das seine Sprengkraft schon vom ersten Moment an aktiviert.
Wie verzweifelt gebärdet sich der Spot. Wenn der Strahl in der dunklen Schneune zufällig mal auf eine der beiden Tänzerinnen trifft, lässt sich deren Tanz nie «verorten». Alles scheint sich aufzulösen in extremer Bewegtheit. Unmöglich, auch nur einen flüchtigen Eindruck der zertanzten Persönlichkeit zu erhaschen. Nicht eine Sekunde lang fügt sich der fragmentarische Körper zum Ganzen. Da ein Stück weißer Haut, dort ein gehetzter Schatten, zwischendurch die nackte Wand, als ob sie den «visions fugitives» Einhalt gebieten könnte.
Natürlich kann so was nicht von Dauer sein. Also schaffen Nora Schott und Ariane Thalheim immer ...
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Vergorener Chinakohl würde vermutlich zu stark riechen. Außerdem ist er zu klein geschnitten, als dass man ihn als Fächer benutzen könnte. Food Art in Wuppertal: Rainer Behr wird demnach mit frischem Chinakohl belegt; dessen Blätter taugen den Frauen als grüne Wedel. So sieht es aus mit Pina Bauschs Souvenirs aus Korea – man übernimmt das, was ein jeder assoziativ...
Choreographers in Action (CIA) is an organization which has brought 132 San Francisco Bay Area choreographers together with the aim of coming out of isolation. Action was needed after the latest space crises in 2003. Organized by three choreographers, Joanna Haigood, Brenda Way and Margaret Jackson, Brenda Way volunteered her own building, used by her ODC dance...
Sommer 2004, Proben mit Elettra de Salvo. Elf halb nackte Tänzer sitzen im Innenhof vom Dock 11, weil es drinnen in der Halle viel zu heiß ist. Eine Gruppe amerikanischer Touristen kommt vorbei, blättert im Reiseführer und wirft einen Blick in die Halle. «Damn, these artist’s places never have air-condition.» – «It’s subculture, dad!» – «Oh, so they must have good...
