James oder la Syphilde
Wie viel Theater will Basel? Die Frage, Titel einer Podiumsdiskussion, ist nicht unberechtigt. Schließlich hat nach Recherchen der Neuen Zürcher Zeitung die Platzausnutzung aller Sparten in den ersten drei Monaten der laufenden Spielzeit «gesamthaft» nicht einmal fünfzig Prozent betragen, und das lässt vermuten, dass die Basler so viel Theater gar nicht wollen. Zumindest nicht alles Theater, das die Basler Bühnen ihnen bieten.
Ein Blick auf die Besucherstatistik der vergangenen Saison zeigt, wo der «dicke Hund» (NZZ) begraben liegt: Gerade mal sechzig Prozent Zuschauer haben sich durchschnittlich ins Große Haus eingefunden, fünfzig ins Kleine. Keine starken Argumente im Kampf gegen drohende Sparauflagen. Argumente allerdings, die selbst wiederum Ergebnis hausinterner Sparmaßnahmen sind.
Die Frage kann nicht lauten: Wie viel Theater will Basel? Die Frage müsste lauten: Was für ein Theater möchte das Publikum? Denn da ist die Antwort eindeutig: das Ballett. Keine Aufführung hat in Basel bessere Auslastungszahlen als der «Nussknacker» mit insgesamt 19641 zahlenden Zuschauern, sprich: 79,46 Prozent in der Spielzeit 2004/05. Davon können die Kollegen von Oper und Schauspiel nur ...
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the great strategic mind of Swedish dance, has passed away. For the forty years of his professional life, Zetterberg was one of the most influential personalities of Swedish dance. His greatest achievement was the founding of Dansens Hus in 1991 – a masterpiece of sheer endurance and skilful handling of bureaucrats and politicians. He often called himself a...
Ssssssss. Rtschschhhh. Leise, fast unhörbar hohe Töne sirren durch den Raum. Die Luft flirrt und vibriert. Irgendwo auf der dunklen Bühne, von der ein schwarzer Teppich wie ein schmales Band zur Rampe auf die Zuschauer zuläuft, bricht etwas auseinander, reißt etwas ab, dehnt sich etwas knarzend aus. Ritsch. Ein kleiner Kran dreht sich wie der Arm einer Krake durch...
Während sieben Seiten flieht Stefano vor dem «K», haiähnliches Monster und Schrecken aller Fischer. Auf der achten Seite erst, viele Jahrzehnte später und bereit, dem Tod in die Augen zu schauen, stellt Stefano fest, dass das Ungetüm bloß Gutes will: ihm eine Perle schenken. Sein ganzes Leben lang glaubte sich Stefano bedroht und verfolgt. Zu Unrecht. Diese Parabel...
