plakatiert: John Neumeier
liebt «Bewegungen, die bewegen». Das ist die Leitidee für die überhaupt erste Imagekampagne des Hamburg Ballett, das so etwas doch nicht wirklich nötig hat. Oder? «Die Hemmschwelle gegenüber Prominenz ist gerade bei den Jungen nicht zu unterschätzen», sagt Pressesprecherin Anna Schwan.
Gestaltet wurde die Kampagne von Scholz & Friends; es gibt eine Kooperation mit dem Hamburger SV, um neue «Berührungspunkte von Ballett und Alltagsleben» aufzuzeigen.
Bewegungen zu (er)finden, die bewegen, das kann nicht nur Neumeier, das konnte auf eine unnachahmlich aristokratische Art der Amerikaner Jerome Robbins. In der nächsten Premiere des Hamburg Ballett, überschrieben mit «Chopin Dances», präsentiert Neumeier ein weltweit geschätztes Meisterwerk Robbins‘, die «Dances at a Gathering» aus dem Jahr 1969. Die klassizistische Anmut dieses Balletts kontrastiert er mit Robbins’ früher Ballettfarce «The Concert» (1956). Und zugleich erinnert Neumeier damit an den 200. Geburtstag Frédéric Chopins in diesem Jahr – für beide Stücke hat Robbins Musik des polnischen Komponisten verwendet.
hamburgballett.de
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