Somewhere entre-deux ...
«Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun. Ich bin ein Prophet!», ruft der Blinde. Die Fee im weißen Brautkleid verwandelt sich in Hund, Rabe und Katze. Sie kann sich auch auf Porzellanscherben räkeln. Sie stellt metaphorische Fragen, die an Grimms Märchen erinnern und führt uns durch den Film. Auch andere «Warriors Of Beauty» kehren regelmäßig ins Bild zurück. Fantasien und Phobien, mythische Fenster zu Welten jenseits der Ratio. Jan Fabre, einen Uhu auf der Schulter, schluckt eine mysteriöse Pille.
In seinem Schlaf krabbeln die Käfer aus dem Mund von Erna Ómarsdóttir, ein torkelnder, blutender Ritter schlägt eine Schlacht gegen einen unsichtbaren Feind, ein Gnom hetzt auf allen vieren, ein nackter «Krieger» fällt und rutscht immer wieder aus, den Körper mit Ketchup beschmiert, bis er aussieht wie enthäutet. Viele Bilder in «Les guerriers de la beauté» erinnern an Fabres «Je suis sang». Und aller Zusammenhang erschöpft sich darin, dass Figuren und Szenen aus Fabres Welt stammen.
Nein, und immer wieder nein. Pierre Coulibeuf macht keine Tanzfilme. Sagt er. Seine Werke sind abendfüllend, aber keine Spielfilme. Sie sind weder Dokumentar- noch Experimentalfilme. Nie ...
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Pichet Klunchun wundert sich, dass man leben und arbeiten kann, ohne zu glauben. Und es verstört ihn sichtlich, dass sein Gegenüber keine Traditionen braucht, ja sogar alles tut, sie als überholt erscheinen zu lassen. Der thailändische Tänzer, ein Meister des Khon, des traditionellen Maskentheaters in seiner Heimat, verkörpert den absoluten Gegensatz zu seinem...
Schon sein Vater war am selben Ort tätig. Aber erst August Bournonville, am 21. August 1805 in Kopenhagen als Sohn des französischen Solotänzers Antoine geboren, wurde zum Balletterneuerer im hohen Norden. Mit seinen engen, gleichaltrigen Freunden, dem Dichter Hans Christian Andersen und dem Komponisten Johan Peter Emilius Hartmann, arbeitete der humanistisch und...
One of the leading young female soloists of the Mariinsky Theatre, Natalia Sologub has performed a large number of principal roles in classical as well as modern repertoire. She came to the Mariinsky from Bashkiria in 1998, at first as an understudy for such stars as Diana Vishneva before becoming a unique, unforgettable dancer-actress in her own right. In just a...
