Guilherme Botelho: «I Want to Go Home»

in Genf

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Während sieben Seiten flieht Stefano vor dem «K», haiähnliches Monster und Schrecken aller Fischer. Auf der achten Seite erst, viele Jahrzehnte später und bereit, dem Tod in die Augen zu schauen, stellt Stefano fest, dass das Ungetüm bloß Gutes will: ihm eine Perle schenken. Sein ganzes Leben lang glaubte sich Stefano bedroht und verfolgt. Zu Unrecht. Diese Parabel des italienischen Schriftstellers Dino Buzzati dient Guilherme Botelho und seiner Kompanie Alias als Vorlage für ihr neustes Stück «I Want to Go Home».

Die anlässlich der Zeitgenössischen Schweizer Tanztage in Genf uraufgeführte Choreografie ist kurz und so fantastisch wie die Novelle. Der Titel lässt ahnen: Es geht um das bekannte Gefühl der Rastlosigkeit, um eine unerklärliche Paranoia, die uns treibt, bis man irgendwann ermattet flüs­tert: Ich möchte bloß heim …
Auf der Bühne stehen Frau Rochet (Corinne Rochet), Hausfrau; der Gliedereinrenker (Gilles Baron), der Fischer und der Triebtäter (Vitor Roriz, Fabio Bergamaschi); die Nymphomanin (Sofia Dias) und eine Frau Fisch (Anne Delahaye). Letztere sorgt für Aufruhr in den ersten Reihen: Am Angelhaken wird sie durch die Zuschauerreihen geschleppt, nach vorn gezerrt und ...

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Tanz März 2006
Rubrik: on stage, Seite 36
von Anna Hohler

Vergriffen
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