gewinner: prix de lausanne

Tanz - Logo

Wie jedes Jahr drängte, wer gut tanzen kann, zum «Prix de Lausanne». 74 Kandidaten waren es diesmal, die für ein Stipendium an einer Schule oder einer Kompanie antraten, 20 wurden für die Endrunde ausgewählt. Die Gewinner zeigen, dass dieser Wettbewerb zunehmend zu einem Indikator dafür wird, wo auf der Welt klassischer Tanz noch erfolgreich unterrichtet wird: In Brasilien, von dort kommt Mayara Magri; in Südkorea, der Heimat von Sung Woo Han; in China, das Zhiyao Zhang vertreten hat. Aus Japan stammt die Doppelspitze Shizuru Kato und Yuko Horisawa.

In den USA wurden die Kanadierin Patricia Zhou und der Amerikaner Derrin Watters ausgebildet, der zudem den Preis für die beste zeitgenössische Performance abräumte. Bester Schweizer Kandidat war Benoît ­Favre von der Tanz Akademie Zürich. prixdelausanne.org

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2011
Rubrik: menschen, Seite 31
von

Weitere Beiträge
dijon: russell maliphant «afterlight»

Welch Eleganz: Daniel Proietto, in roter Jacke und dunkler Hose, dreht sich langsam, dabei einen Arm hebend, den Oberkörper nach hinten gebogen. Er ist in einen weichen, sich gegenläufig drehenden Lichtkegel getaucht. Das Kreisen, in verschiedenen Tempi, bleibt im Verlauf dieses ersten Teils von Russell Maliphants «AfterLight» beherrschendes Element, ungeachtet...

nach hoghe: emmanuel eggermont...

...vollzieht am Pariser Centre National de la Danse bedächtig den Schritt vom Tänzer zum Choreografen. Der Nordfranzose gehört zu Raimund Hoghes wichtigsten Interpreten. 2008 war er als Faun in «L’après-midi» derart filigran, dass Hoghe sich an den Bühnenrand zurückzog, um Eggermonts innere Ruhe und Spannung zu genießen. Jetzt reiste dieser zusammen mit der...

hiroaki umeda

Kollektive Autorschaft ist Trend; die Kollaboration über Spartengrenzen hinweg wird gepflegt und gern propagiert. Eine gute Ausbildung, das ist das A und O. Und dann kommt dieser Japaner. Hat sich als Künstler einfach selbst gemacht und arbeitet nur mit sich und seinem Computer. Trotzdem gastiert er an allen guten Häusern. Hiroaki Umeda ist ein Phänomen. Auch weil...