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im dezember: klassizismus
Er hat für Napoleon gearbeitet, für den Papst, bekam Aufträge von adligen Mäzenen und Künstlerkollegen. Nichts aber hat den Bildhauer Antonio Canova (1757–1822) mehr fasziniert als der Tanz. Das Berliner Bode-Museum versammelt die Zeugnisse dieser Liaison in einer großen Ausstellung: Zeichnungen, kolorierte Stiche und Statuen, allesamt der klassischen Linie verpflichtet. Wir inspizieren das Werk, den Urheber und den Schönheits-begriff einer auch tanzgeschichtlich interessanten Epoche.

im januar: yuri grigorovich
Hier gibt es nur: Verehrer und Feinde. Die einen bewundern, die anderen fürchten Yuri Grigorovich, der im Januar 90 wird und den das Bolschoi-Ballett mit einem zweimonatigen Festival ehrt. Er gilt als der einflussreichste Choreograf der Sowjet-Ära, Drahtzieher vor wie hinter den Kulissen. Anlass genug, einen kritischen Blick auf den Mann, das Werk und dessen Wirkung zu werfen, zumal «Spartacus» bald auch im Westen tanzt, beim Bayerischen Staatsballett in München und beim Vlaanderen Ballet in Antwerpen. 

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Tanz November 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von

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