Wagner Carvalho
DIE RHYTHMUSSTÖRUNG. Die verschiedenen, in Berlin lebenden Kulturen lassen mich an den Ort meines Aufbruchs und meiner konstanten Rückkehr denken: Brasilien. Die Überquerung des Atlantiks verläuft normalerweise schnell, aber die Landung ist immer langsam, sie erfordert nach der Ankunft Konzentration und große Vorsicht.
DIE BEGEGNUNG fordert neue Parameter der Analyse, damit die Klischees mit neuen Bedeutungen belegt und gesprengt werden können.
Normalerweise blühen bei dieser Bewegung des Kommens und Gehens persönliche und professionelle Konflikte auf, was den Alltag dynamisch aufmischt und das Leben bunt färbt.
Aber immer gibt es eine Erwartungshaltung: WER VERSPEIST WEN? Ich denke an Oswald de Andrade: «Nur die Anthropophagie vereint uns. Gesellschaftlich. Wirtschaftlich. Philosophisch. Einziges Gesetz der Welt. Maskierter Ausdruck aller Individualismen. Aller Kollektivismen. Aller Religionen. Aller Friedensverträge. Tupi or not Tupi that is the question».
Der liberale Diskurs, dass die «kulturelle Vielfalt» vor der Tür steht, durchdringt die sozialen Beziehungen in Berlin und sorgt dafür, dass das Verständnis von Austausch eine doppelte Bedeutung erhält, aber doch nur eine ...
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Violence, love and death characterize the work of one of the most important painters, Francis Bacon. The body is one of the key elements in Bacon’s paintings, which he appears to make move with his sublime technique. Reason enough for choreographer Nanine Linning to take the strong emotions in his work as the point of departure for her performance.
Linning left the...
Warum verstümmeln kleine Mädchen ihre Barbie-Puppen? Da sind sie neun, zehn oder elf Jahre jung und enthaupten ihre einstigen Lieblinge. Oder bringen sie in der Mikrowelle zum Schmelzen. Innige Zuneigung verwandelt sich in Grausamkeit, wohl gerade, weil die Mädchen zu spüren beginnen, was die Gesellschaft von ihnen erwartet: dass sie selbst zu Barbie-Puppen werden...
Jirí Kylián, you have been working on your film, “Car Men,” for quite some time? Well yes, it’s a funny story really; it actually started by simply playing with the name Carmen, dividing it into two words, car and men. So through the division I came to the idea of cars and men. I discovered through Czech television that the earliest recording of Bizet’s “Carmen”...
