Jenseits
Die Videoperformance Apa (Mutter der Mutter der Mutter) ist ein schamanistisches Ritual, eine Anrufung der großen Mutter oder Ur-Frau. Die Performance, aufgeführt von einer Gruppe weiblicher Schamanen in den verschneiten Bergen von Almaty, Kasachstan, basiert auf drei Grundsymbolen: Schnee, Körper und Berge. Die nackten Körper stecken in Schneeröcken. Der Schnee steht für einen tiefen kalten Traum, den wir träumen und den nur die Leidenschaft des Herzens – des entgegengesetzten Symbols – schmelzen kann.
Im Verlauf dieses Rituals verwandeln die Frauen sich in Vögel – eine Metapher für ihre Zugehörigkeit zur wilden, animalischen Natur. Der Rücklaufeffekt in Ton und Bild symbolisiert eine abrupte Rückwendung, einen Sprung zurück in die Tiefen ihres Gedächtnisses. Gleichzeitig ist diese Umkehrung ein Versuch, die gesellschaftliche Konvention zu brechen, in deren Kälte wir erstarren und erfrieren.
Almagul Menlibayeva
Kasachstan ist ein weites, ölförderndes Land zwischen Asien, Vorderem Orient und Europa, dessen Bewohnerinnen mongolischer Abstammung und schamanistischen Glaubens sind. In Almagul Menlibayevas choreografierten Videos, in «As the Oil Burns», rollt eine Gruppe nackter Frauen ...
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Susanna Leinonen is one of the most gifted Finnish choreographers today. Her poetic and yet precise motional expression creates a stark, aphoristic manner for the quartet of dancers in her piece “Trickle, Green Oak,” calling to mind the Japanese poetry known as haiku. The piece, created to the music of Mia Hämäläinen, is an exquisite combination of a variety of...
Knarzende Türen, leiernde Tonbandaufnahmen, der umgekippte Kopf einer Götterstatue und düstere Schattenspiele: Beginnt so ein klassisches Ballett, noch eins nach Marius Petipas berühmter «Bayadère»? Es liegt nah in diesem wehen Anfang von Terence Kohlers «Die Tempeltänzerin», den Verweis auf eine rostige Vergangenheit zu sehen. Zudem Cineastisches in der Luft...
The story’s the thing. It’s what, I’d imagine, starts things off for Canada’s premiere dance storyteller, Sarah Chase. Her graceful words and movement intermingle with wonder and loss. Born in the Vancouver area, and formerly based in Toronto, Chase returned to her West Coast roots just a few years ago, with a move to Hornby Island in British Columbia (that is...
