Bühne Bild
Was waren deine frühsten Bühnenerfahrungen? Das erste waren die Erzählungen meiner Eltern, die sich Ende der Sechziger «Hair» angesehen haben, und die ganze Diskussion um «Oh Kalkutta» und Nackte auf der Bühne. Mit 13, 14 Jahren, also 1971/72, war ich in Stuttgart das erste Mal bewusst im Theater. Das war «Equus» von Peter Shaffer. Die Schauspieler wie auf hohen stilisierten Pferdehufen. Sonst leere Bühne. Hat mich beeindruckt.
1973 mit 15 dann in London die «Rocky Horror Show» und natürlich Popkonzerte und deren Bühnenshow. Mit 17 habe ich dann selbst eine Lightshow für meine Band gebastelt. Mit 19 dann den «Faust» von Peymann und Freyer in Stuttgart gesehen.
Als was hast du Theater primär empfunden? Als emotional anpackend. Bunt, laut, Rock ‘n’ Roll. Nur live hat mich überzeugt. Und dann die schönen Schauspielerinnen. Keine Gesellschaftspolitik oder Moral, das hat mich als Jugendlicher eher gelangweilt. Gott sei Dank hatte ich in der Oberstufe einen fitten Deutschlehrer, der in mir einen Respekt für die Literatur erzeugt hat. Ich habe aber trotzdem keinen ...
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Die Zuschauer müssen sich umdrehen.
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