Igor Moiseyev
Igor Moiseyev ist am 2. November in seinem 102. Lebensjahr gestorben – Gründer des weltbekannten «Volkstanzensembles Russ-lands», dessen Leiter er siebzig Jahre lang war. Während Menschen seiner Herkunft (Halbjude, der Vater war ein vorrevolutionärer Intellektueller) in den 1930ern ins Lager geschickt wurden, entwickelte Moiseyev ein besonderes Gespür für den «sozialen Auftrag», auch wenn er nie Mitglied der kommunistischen Partei wurde, obwohl man ihm genau achtzehnmal den Eintritt nahelegte.
Als einziger Vertreter der Tanzkunst wurde er siebenmal mit einem Staatspreis ausgezeichnet. Am 21. Januar 1906 in Kiew geboren, verbrachte er seine Kindheit in Frankreich, im Ersten Weltkrieg kehrte die Familie nach Russ-land zurück, wo er erst im Alter von sechzehn Jahren eine Tanzausbildung bei der Ballerina Vera Mossolova in Mos-kau begann. Beinah wäre er aus dem Bolschoi-Ballett rausgeflogen, weil er sich an einer Meuterei junger Tänzer gegen die alte Leitung beteiligte. Ballettmeister wurde er, als er abenteuerlich erklärte, das von einem anderen Choreografen begonnene Ballett innerhalb weniger Wochen auf die Bühne zu bringen. Seine Stücke («Der Fußballer», «Drei Dicke») hatten Erfolg, ...
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David Liu hätte auch andersherum anfangen können. Der Co-Direktor des Ice Theatre of New York und dreifache Eiskunstlauf-Olympionike tanzte Anfang November auf der Eisbahn am Hudson River zwei Soli im neuen Programm seiner Kompanie, und er hat wohl ganz bewusst den feurigen Flamenco «Gitano» zuerst gezeigt. Da konnte der kleine athletische Mann so richtig zeigen,...
The first space is an infinity of darkness, disorienting and surprising after the well lit galleries that precede it. The first reaction is to stop absolutely still in the stygian void to collect oneself and find some means of orientation. After a few moments faint light is discerned coming from another darkened room and the sound of running feet. One stumbles into...
