Gestorben
Jean-Marc Liverato, 52, war Gründer von Danse Bassin Méditerranée, einer Organisation, die Tänzern im Mittelmeerraum und darüber hinaus auch in Afrika, Serbien und der arabischen Welt mit Workshops, Stipendien und Festivals ein gemeinsames Plateau bietet. Der in Algerien geborene Landwirtschaftsingenieur wurde 1987 Manager und Produzent diverser Tanzkompanien, darunter der Compania Vicente Saez. Seit 2005 konzentrierte er sich auf die Tanzentwicklung in Tunis (Cie. Ness El Fen), Kairo (Studio Emad el Dinin) und Beirut (Maqumat). Dass er am 12.
Juli einem Krebsleiden erlag, wird den tänzerischen Fortschritt in diesen Ländern nicht mehr stoppen.
Markus Luchsinger, 55, bewies, dass anspruchsvolles Theater auch in der Provinz möglich ist. Seine erste Spielzeit am Theater Chur eröffnete 2006 Peter Brook. Namhafte des zeitgenössischen Tanzes wie Akram Khan, Ale-xandra Bachzetsis, Anna Huber folgten. Luchsinger, der gelernte Anglist und großer Hasser von Spartengrenzen, übernahm 1990 die künstlerische Leitung des Zürcher Theater-Spektakels, das er elf Jahre lang betreute, bis er 2001 als künstlerischer Leiter für Theater und Tanz zu den Berliner Festspielen wechselte und die Reihe ...
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Er hat etwas von einem Apoll. Im Ballett begleiten ihn vier Frauen, die das Programmheft nicht ganz grundlos als seine Musen bezeichnet. Gleich einem Gott fühlt sich Percy Bysshe Shelley frei genug, seine Liebe so zu leben, dass sie sich in seinen Gedichten zur reinsten Poesie läutert. «Vielleicht hätte er», schrieb Wolfgang Koeppen über einen der bedeutendsten...
«Ich bin neugierig, wie ‹Intime Briefe› wirken werden. Es ist meine erste Komposition, deren Töne durch alles Liebe glühen, was wir miteinander erlebt haben. Hinter jedem Ton stehst Du, lebhaft, unbändig, liebevoll. Der Duft Deines Körpers, die Feuerglut Deiner Küsse – eigentlich nicht – der meinen. Aber die weiche Zartheit Deiner Lippen. Meine Töne küssen Dich....
Edgar Degas hätte an dem Film seine Freude gehabt. Wann immer die Kamera auf dem Gesicht einer Tänzerin verweilt, verklärt sich ihr Blick. Aufs Schönste ausgeleuchtet, erscheint das Schicksal einer «Ballerina» so unangestrengt, leichtfüßig, ohne jede Erdenschwere. Nichts kann ihren Höhenflug noch hemmen.
Aber die Dokumentation von Bertrand Normand beweist so...
