Screenings und Ausstellungen

Tanz - Logo

 

screening

von wundern und superhelden – 55 jahre stuttgarter ballett

Ein Grund zum Feiern findet sich in Stuttgart immer, und das Zwanzigjährige von Ballettintendant Reid Anderson ist ein besonders guter. Harold Woetzel hat das Jubiläum zum Anlass einer Dokumentation genommen, die nicht nur die Leitungs-Ära des Kanadiers angemessen attraktiv ins Bild setzt. Der SWR-Regisseur erinnert vielmehr ein weiteres Mal an die Anfänge des Stuttgarter Balletts, das noch gar nicht so hieß, als John Cranko im Januar 1961 die Führung des keineswegs überragenden Ensembles übernahm.

«Von Wundern und Superhelden – 55 Jahre Stuttgarter Ballett» nennt Woetzel seinen 90-Minuten-Film, der nach der Kino-Premiere auch im Fernsehen gezeigt wird: ein Blick zurück in die Ballettgeschichte und zugleich einer hinter die Kulissen einer Kompanie, die längst die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich auf ihre Zukunft vorbereitet.

Film-Premiere am 15. Juli im Metropol Kino Stuttgart, Ausstrahlung im SWR am 20. Juli, 23.40 h

Tanz im TV

3sat

17. Juli, 18.30h: «Theater: Ein Fest!»: Bei seiner Gründung 1981 war es Englands erstes internationales Theaterfestival, und bis heute zählt das «LIFT» zu den wichtigsten ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juli 2016
Rubrik: kalender und kritik, Seite 50
von

Weitere Beiträge
matthew poppe

Vaslav Nijinskys zügellose «Sacre»-Uraufführung in Paris, Isadora Duncans unverblümte Liebesaffären und skurriler Tod: Die Tanzgeschichte ist reich an skandalträchtigen Ereignissen und berühmt-berüchtigten Persönlichkeiten. Eine Kompanie jedoch kann sich mehr als andere das Etikett «verrucht» anheften: das New Yorker Ensemble Les Ballets Trockadero de Monte Carlo.

...

motivationstrainer

Prag, Stuttgart, Zürich, Stockholm, Amsterdam, Oslo, Helsinki, Straßburg, Berlin, Monte-Carlo, Seoul: Das ist die Liste der Städte, in denen Marc Ribaud in der Spielzeit 2015/16 gearbeitet hat. Meist war er zwei oder drei Wochen da, auch mal über einen Monat, zu seinen Arbeitgebern gehören die Nationalballette von Tschechien, Korea, Norwegen, Finnland, Schweden und...

Vorschau

im august/september: russland

Der Riese im Osten ist ziemlich ins Wanken geraten. Die Wirtschaft stockt, der Rubel rollt nicht mehr so ohne Weiteres, nur Vladimir Putin scheint fest im Sattel zu sitzen. So fest wie sein Namensvetter, der Generaldirektor des Bolshoi, Vladimir Urin. Der hat Sergei Filin abserviert und Makhar Vaziev aus Mailand geholt, um das Ballett...