montpellier: raimund hoghe
Ist der erste artiste associé des Festivals «Montpellier Danse». Kurator Jean-Paul Montanari wünschte sich offenere, neue Formen, und Hoghe weiß, wie’s geht. Mit «Les après-midi de Raimund H.» empfängt er an sechs Nachmittagen das Publikum und wird Filme, Musik oder Künstler vorstellen, die ihm am Herzen liegen. Improvisieren ist erlaubt, ausdrücklich: «Ich will reagieren können auf die Festivalereignisse des Vortags oder auch mal die Stühle wegräumen und eine Installation zeigen.» Am Abend des 4.
Juli will er sich im Innenhof des früheren Ursulinenklosters mit seinen vier Hauptinterpreten an seine Stücke erinnern. Sie interpretieren Auszüge und lassen das Publikum an ihren persönlichen Gedanken teilhaben. Filmen und Fotografieren ist verboten, damit dieser besondere Moment, schlicht «Montpellier, 4 juillet 2011» genannt, allein den Anwesenden gehört.
montpellierdanse.com
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Tanz Juni 2011
Rubrik: kalender, Seite 33
von
...macht mit seinen Choreografien zu den Symphonien Gustav Mahlers weiter. Für sein neues Ballett benutzt er, neben Liedern von Alma Mahler-Werfel, die unvollendet gebliebene zehnte Symphonie (sodass jetzt nur noch die zweite und die achte Symphonie ausstehen), und zwar in der vervollständigten Fassung des britischen Musikwissenschaftlers Deryck Cooke (1919 –1976)....
...und seine «Ondine» nehmen uns zweifach mit in die Ballettgeschichte: Zum einen orientierte sich Ashton bewusst an der Tradition des romantischen Balletts, einschließlich Divertissement und abschließender, wenn auch ins Tragische gekehrter Apotheose, und entwickelte so analog zu den bekannten Werken dieser Zeit («La sylphide», «Giselle») auch eine...
...sind Memmen, zumindest im Vergleich zu Tänzern. Das sagt ein Arzt, Andreas Weiler von der Berliner Charité (Seite 68). Fußballer lassen sich viel öfter krankschreiben als Tänzer. Weil es ihre phänomenalen Gagen nicht berührt. Tänzer, in Selbstausbeutung geübt, beißen die Zähne zusammen und halten sich besser in Schuss als Sportler: Der Fettanteil von...
