Frederick Ashton: «La fille mal gardée»
Die Rekonstruktion älterer Stoffe und Aufführungen hat Konjunktur. In Karlsruhe ist Ballettchefin Birgit Keil Verfechterin dieser Tendenz. Wie jetzt mit Frederick Ashtons 1960 in London uraufgeführtem Klassiker «La fille mal gardée»: Er ist bunt, idyllisch und herrlich naiv.
Der ehemalige Solist des Royal Ballet London und Ashton-Freund, der 82-jährige Alexander Grant, besitzt die Aufführungsrechte und sorgt persönlich mit der Choreografin Jane Elliott für die detailgetreue Wiederaufnahme.
Bühnenbild und Kostüme von Osbert Lancaster und die von John Lanchbery arrangierte Musik bleiben stets gleich. Anlässlich der Stuttgarter Erstaufführung 2000 muss sich Birgit Keil gesagt haben: Das können wir in Karlsruhe auch. Nun hat sie ihren Erfolg.
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