geehrt: louise lecavalier...
...ist in Paris als «choreografische Persönlichkeit des Jahres» ausgezeichnet worden. Beschlossen hatten dies die französische Kritikergewerkschaft (so was gibt’s) und ihre 140 Mitglieder. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte ehrte man überhaupt eine Tänzerin, sonst ging der Preis immer an die Freikartengeber, die Intendanten Alain Crombecque vom «Festival d’Automne» in Paris, Gérard Violette, Ex-Leiter des Théâtre de la Ville, Guy Darmet, Chef des Maison de la Danse in Lyon, oder Jacques Patarozzi, Leiter von «Printemps de la Danse» in Angoulême.
Entdeckt hatten die Gewerkschaftler die exzeptionelle kanadische Tänzerin letzten März im ausverkauften Théâtre de la Ville, an dem sie an fünf Abenden ein Doppelprogramm tanzte: «Children» von Nigel Charnock und «A Few Minutes of Lock». Annehmen konnte sie den Preis nicht, sie weilte mit dem Programm gerade beim Prager Festival «Tanec Praha».
louiselecavalier.com
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Tanz August/September 2011
Rubrik: menschen, Seite 57
von
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Am 31. August wird er 64 Jahre alt und will, dass seine Asche ins Meer gestreut wird. In Hamburg arbeitet er mit Doris Dörrie gerade an «Don Giovanni», der den Tod zu Gast hat. Den Tod ihres eigenen Mannes verarbeitete Doris Dörrie im Roman «Das blaue Kleid», danach im Film «Kirschblüten – Hanami», als sie Tadashi Endo traf, den Butoh-Tänzer aus Göttingen, der um...
