Wasser, Luft und Feuer, Erde
Es sind deren vier, und wohl deshalb hat sich Ballettchef Frank Andersen als Initiator des NOKO-Koop-Projekts für die dänische Variante einen besonderen Rahmen einfallen lassen: keine x-beliebige Tour d’Horizon, bestückt mit den verschiedensten Arbeiten nordischer Choreografen, sondern ein Abend, der geradezu programmatisch ihre Gegensätzlichkeit wieder relativiert – indem er die einzelnen Stücke den vier Elementen zuordnet und Lichtdesign wie Kostümierung in die gleichen Hände gibt.
Mikki Kunttu, der begnadete Beleuchtungskünstler aus Helsinki, ist es denn auch, der am Ende selbst die Erde zum Tanzen bringt, ohne dass sich der Boden jemals von der Stelle rührt. Und Erika Turunen kleidet das Ganze so ein, dass sich trotz aller Einheitlichkeit die Unterschiede nie verwischen.
Viel versprechend «Vand». Louise Midjord, ein junges Ensemblemitglied des Königlich Dänischen Balletts, hat sich von dem Gedicht «Wasser meiner Träume» inspirieren lassen und den Text von Anders August, wie sie sagt, in eine «Zeichensprache» übersetzt. Aber sie klebt dabei nicht am Wort, sondern schafft sich auf diese Weise ein Bewegungsvokabular, das ihr Traumspiel voller Bedeutung erscheinen lässt. Klar wird ...
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“A shaman is the only human being able to challenge the danger and venture into a mystical geography ...“ or so wrote Mircea Eliade, former professor at the Sorbonne and University of Chicago. Well, if I begin in the territory of “mystical geography“ where could I possibly go from there? My own adventure seemed less dangerous. I went to meet a shaman named Hiah...
Spät singt er, doch er singt. Erst als er Penelope endlich nach zwanzigjähriger Irrfahrt gegenübertritt, findet Odysseus seine Stimme wieder. Die ganze «Odyssee» über verschlägt es ihm die Sprache. Statt seiner agieren acht Tänzer. Die Tänzer sind «eine Art Resonanzkörper», sagt Reinhild Hoffmann, die das Stück «Ein Atemzug» von Isabel Mundry an der Deutschen Oper...
Trance und Ekstase sind für uns Kontrollverluste. Für Burkhard Gladigow in seinem soeben erschienenen Buch «Religionswissenschaft als Kulturwissenschaft» (Kohlhammer) ist Trance eine Besessenheit von außen. Ekstase dagegen ein Heraustreten nach außen. In Trance gerät man etwa durch einen Dämon.
Dieser Wahn mag noch an eine überwundene Form archaischer Religiosität...
