ausstellung
zero hieß die Künstlergruppe um Otto Piene, Hans Mack und Günther Uecker, die mit ihrem Namen die Stunde Null der Nachkriegszeit markierte, sich dennoch als «Zero Kunst» nicht allzu wichtig nahm: «Ich esse ZERO, ich trinke ZERO, ich schlafe ZERO». Zum Höhepunkt der Berliner Retrospektive wird einem Wunsch des im letzten Jahr verstorbenen Kinetikers Otto Piene entsprochen: «Das Publikum müsste Gelegenheit haben, im Museum zu übernachten, zumindest aber ungehindert vor Bildern zu schlafen wie aufzuwachen.
Erst dann würde sich die Ahnung verbreiten, dass die Qual der Kunst ein Ende hat.» Diesen Wunsch erfüllt ihm u. a. der Ex-Forsythe-Tänzer und künftige Co-Chef des Balletts von Flandern, Tamas Moricz (Foto: Joerg Letz). Gemeinsam mit Oren Lazowski stellt er seine «Zero Struction» vor. Laurie Young, früher Tänzerin bei Sasha Waltz, verlängert ihre Performance «How is Now» auf satte 12 Stunden. Für Essen und Trinken sorgt der Eat-Artist Daniel Spoerri. Schlafmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden im Martin-Gropius-Bau,
am 11. April, von 20 Uhr bis 8 Uhr morgens; berlinerfestspiele.de
Bochum, Kunstmuseum, kunstmuseumbochum.de
«Charlotte Salomon. Leben oder Theater?» (siehe S. 8). Bis ...
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Tanz April 2015
Rubrik: kalender und kritik, Seite 50
von
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