Alessandra Ferri; Foto: Fabricio Ferri
Neuregelung
Große Sprünge sind auch künftig eher auf der Bühne möglich. Aber dank veränderter Arbeitsbedingungen haben sich für Tänzer und Tänzerinnen immerhin die Ausgangspositionen deutlich verbessert. So erhalten ab 1. April 2018 zumindest Solisten an Staats- und Stadttheatern sowie an Landesbühnen nach dem Tarifvertrag NV Bühne eine neue Mindestgage von 2000 Euro: Das ist nicht gerade viel, wenn man die Lebenshaltungskosten berücksichtigt, aber immerhin eine Anhebung von gut 8 Prozent – und damit schon die zweite Erhöhung innerhalb kurzer Zeit.
Auch auf eine Mindestgage für Gastverträge haben sich die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. mit dem Deutschen Bühnenverein als Vertretung der Arbeitgeber verständigen können. Besser geschützt sind künftig auch schwangere Tänzerinnen. Nach der Neuregelung können ihre Verträge nicht mehr durch sogenannte Nichtverlängerungsmitteilungen beendet, sprich: während der Schwangerschaft gekündigt werden.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Dezember 2017
Rubrik: Praxis, Seite 75
von Red.
Highlights Dezember 2017
Paris
Play
Eine der ersten Dienstreisen, die Aurélie Dupont als frisch inthronisierte Directrice de la Danse der Pariser Oper unternahm, führte 2016 nach Dresden. Vom ersten Rang der Semperoper aus verfolgte sie dort die Uraufführung von Alexander Ekmans «COW» (tanz 4/16), was vermuten ließ: Dem Schweden flattert demnächst ein Angebot...
Es könnte die Werkstatt von Dr. Coppélius sein, ein aufgelassenes Revuetheater, ein überaus geräumiges Wohnzimmer voll versteckter Schubladen, Schaukästen und Bodenluken. Oder einfach ein Ort der Einbildungskraft, den wenig später ein gewisser Drosselmeier kraft seiner Elektrozigarette unter Dampf setzt. Was auch immer sich Christian Spuck und sein Bühnenbildner...
Mit «The hidden floor» haben Franck Chartier und Gabriela Carrizo von der belgischen Kompanie Peeping Tom ihre für das Nederlands Dans Theater (NDT) konzipierte Trilogie komplettiert. Den Auftakt hatte 2013 Carrizos Stück «The missing door» gemacht, bevor Chartier zwei Jahre später mit seiner preisgekrönten Choreografie «The lost room» nachlegte und Lust auf den...
