alina somova
Die zurückliegende Saison stand in Sankt Petersburg ganz im Zeichen verschiedener «Raymonda»-Ereignisse. Im November 2014 verhalfen Studenten der Waganowa-Akademie den «Raymonda Variations» von George Balanchine zur russischen Erstaufführung. Im Mai gab es das sensationelle Debüt von Alina Somova in Petipas «Raymonda» am Mariinsky zu sehen, im Juni noch einmal Balanchines Adaption, dargeboten anlässlich der Examensfeiern der Waganowa-Absolventen.
Die Idee, diese Variante einzustudieren, stammt von Schulleiter Nikolai Tsiskaridze.
Alexander Glasunows Musik und Balanchines neoklassisch gefasste Choreografie mit Entree, Adagio, Variationen und Coda lassen russische Herzen sowieso höher schlagen. Aber die von Darla Hoover besorgte Einstudierung übertraf genau wie die tänzerische Umsetzung durch die Waganowa-Eleven alle Erwartungen.
Selbiges gilt für den Auftritt von Alina Somova. Die Titelrolle von Petipas «Raymonda» ist derart komplex, dass selbst am Mariinsky nur selten eine Tänzerin mit einer makellosen Interpretation aufwartet. Genau das gelang Somova, seit 2008 Solistin des Ensembles und von «Giselle» bis «Dornröschen» bereits in allen möglichen Hauptrollen besetzt. In «Raymonda» ...
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Tanz Jahrbuch 2015
Rubrik: die hoffnungsträger, Seite 179
von Natalia Zozulina
Ein Lob auf die Einwanderung. Ein Lob auf diesen reichen Quell an Themen, den die Kriege, die Armut, die Gewalt zu uns tragen. Wir dürfen nun all diejenigen verehren, die es trotz Frontex und Triton hierher geschafft haben. Zwar formuliert die türkische Tänzerin Ceren Oran in München es lieber so: «Man bleibt trotzdem heimatlos, allein schon wegen der Bürokratie...
tanz__Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance__Herausgeber / publisher Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
__Redaktion / editorial office Hartmut Regitz, Dorion Weickmann, Arnd Wesemann, Mitarbeit: Sofie Goblirsch, Marc Staudacher
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ist ein Riesentalent, ausgestattet mit viel Theatererfahrung und einem Körper von immenser Spannkraft. Geboren in Frankreich, kam er 1998 im Alter von 18 Jahren nach Montreal, wo er zunächst die Zirkuskünste, dann Ballett und zeitgenössischen Tanz erlernte. Ihm zuzuschauen, ist das reine Vergnügen, auch weil er sich rückhaltlos in jedes Projekt hineinwirft, das...
