Der direkte Weg zu tanz – Vorschau auf kommende Ausgaben
im jahrbuch: the big five_________
John Neumeier, Martin Schläpfer, Jiří Kylián, William Forsythe – vier Männer und die vor fünf Jahren verstorbene Pina Bausch schufen ein Tanzerbe, am dem sich die Nachkommen noch die Zähne ausbeißen werden. Was genau passiert mit dem hinterlassenen Werk? Welches Testament bereiten Künstler zu Lebzeiten vor, damit sie in die lebendigen Annalen des Tanzes eingehen, damit ihr Opus überdauert, nicht verfälscht wird oder in Vergessenheit gerät? Natürlich könnte man sagen: Wie pietätlos, das schon jetzt zu fragen.
Aber stets geht es der Gegenwart auch um die Zukunft ihrer Vergangenheit. Dazu die internationale Kritikerumfrage. Ab 15. August.
im oktober: jan martens_______
war die Entdeckung des vergangenen Sommers. Da betörte der flämische Choreograf mit «Victor», ließ einen erwachsenen Tänzer und einen 12-jährigen Jungen etliche Beziehungen ausprobieren: Vater – Sohn, Schüler – Lehrer, Täter – Opfer, ohne dass es eindeutig wurde: War’s nun ein Stück über Kindesmissbrauch? Jetzt ist Jan Martens einer von drei Residenzchoreografen am Düsseldorfer tanzhaus nrw, ein Aufsteiger. Aber wie steigt man auf, nach so einem glücklichen Wurf?
______ der ...
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Tanz August/September 2014
Rubrik: impressum, Seite 104
von
Next academic year, P.A.R.T.S. in Brussels celebrates its twentieth birthday. Soon after it opened, it became a reference in dance education in Europe and even beyond, if only because some of the best teachers worldwide were linked to the school. Theo Van Rompay has been its head almost from the very first day on, right after Anne Teresa De Keersmaeker decided to...
screening_________
polina semionova
Sie ist Primaballerina und Pädagogin, ist in der ganzen Welt zuhause. Folgerichtig kommt die Professorin nicht nur in einer Kostprobe aus «Cinderella» zum Tanz, 2004 choreografiert von ihrem Entdecker Vladimir Malakhov fürs Staatsballett Berlin. Carsten Fiebeler hat die einstige Babyballerina bei ihrer Arbeit auch in New York...
Die Finnin Virve Sutinen nennt sich ein «Sommerkind». Warum sie denn nicht nach Südfrankreich gehe, werde sie gelegentlich gefragt. Montpellier kann ja noch kommen. Jetzt kuratiert Sutinen erst einmal zwei Ausgaben von «Tanz im August» für das Berliner Theaterkombinat Hebbel am Ufer. So lange die öffentliche Finanzierung zugesichert ist. «Ich arbeite mich langsam...
