Eusebio González-Reyes
Eusebio González-Reyes wurde im südspanischen Badajoz geboren. Er ist in Madrid aufgewachsen, hat dort Flamenco studiert, geprägt vor allem durch seinen Lehrer Rafael Cruz aus Sevilla. Bereits mit 19 führten ihn Tourneen nach Algerien, Frankreich und Italien. González-Reyes ist in vielen Ländern Europas, Amerikas und Asiens aufgetreten. Private Gründe führten ihn 1972 nach München, wo er mehrere Flamenco-Schulen aufgebaut hat, die er seitdem leitet.
Was unterrichten Sie? In erster Linie Flamenco, aber auch klassische spanische Tänze (wie Bolero) und regionale Volkstänze.
Ihr Lieblingsstudio? ... ist das Studio Moving Point in München. Ich bin schon seit der Gründung vor beinah dreißig Jahren dabei, das schafft einen fast familiären Zusammenhalt.
Was erwarten Sie von Ihren Schülern? Disziplin und Intensität. Oder andersherum. Aber ohne die beiden geht es definitiv nicht.
Ihr eindrucksvollstes Bühnenerlebnis? Die schönsten waren die Galas – alle Galas eigentlich. Im letzten Dezember habe ich an drei Abenden meinen Bühnenabschied gegeben; die Veranstaltung war ein solcher Erfolg, dass wir an eine Wiederaufnahme denken – so viel zum Abschied! Und die Auftritte mit meiner Kompanie auf ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Seit die in Barcelona beheimatete Gruppe Increpación Danza 1997 mit ihrem grandiosen Frauenstück «Wad-ras» beim Meeting Neuer Tanz in Nordrhein-Westfalen gastierte, ist sie in regelmäßigen Abständen mit starken, ungewöhnlichen Flamenco-Choreografien nach Düsseldorf zurückgekehrt. Auch ihr neues, im Rahmen des Flamenco-Festivals im Tanzhaus NRW uraufgeführtes und...
New York City Ballet is going through a generational change – it now boasts a strong group of young men in the romantic vein. Artistic director Peter Martins is blessed with a repertory as deep as the ocean, anchored by Balanchine and Robbins. But in the past decade, until recently, the performances by the company’s men suffered from a sense of le-thargy. Many...
Vilnius, Europäische Kulturhauptstadt 2009, ist stolz auf die Weltpremiere des neuen Stücks von Tero Saarinen. London und New York waren seine Nebenbuhler. Keine Geringeren. Die Erstaufführung von «Next of Kin» im litauischen National Drama Theater wurde vom Publikum nicht darum gefeiert. Der für seine visuelle Schönheit bekannte Saarinen entführte zu einer...
