Ins kalte Wasser

Die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft feiert ihr 50-jähriges Jubiläum, indem sie «Junge Choreografen» fördert. Tim Plegge ist einer der Vielversprechenden.

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Tim Plegge hat gerade sein Choreografie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» abgeschlossen, als er bei einem befreundeten Tänzer den Choreografen Christian Spuck kennenlernt. So jemandem wollte er schon immer mal «über die Schulter gucken». Also klopft er beim Haus-Choreografen des Stuttgarter Balletts höflich an. Ob er nicht für jemanden wie ihn, der keinem Ensemble angehört und relativ frei arbeitet, eine entsprechende Möglichkeit wüsste. Spuck, als er am Stuttgarter Theaterhaus «Don Q.

» erarbeitet, erinnert sich an den ehemaligen Tänzer aus Berlin, engagiert Tim Plegge kurzerhand als persönlichen Assistenten (wie er es zuvor bei Helena Waldmann war) – und ist begeistert: «Er denkt mit, ist intelligent und hält mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Ich war so glücklich mit ihm, dass ich ihn auch bei ‹Leonce und Lena› unbedingt um mich haben wollte und ihn einfach mit ans aalto ballett theater essen nahm.»

Ein paar Monate später feiert die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft ihr 50-jähriges Bestehen. Ihr derzeitiger Leiter Rainer Woihsyk plant ein Jubiläumsprogramm, das die eigene Geschichte in der Gegenwart bespiegelt. Doch weder Jirí Kylián noch William ...

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Tanz Oktober 2008
Rubrik: Praxis, Seite 68
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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