Dieter Heitkamp
«To be a performing artist in the next century, you have to be an educator, too.» Sir Simon Rattle
Stellt sich die Frage: Why not in this century? Jeder Musiker, jede Tänzerin, jeder Schauspieler, jede Regisseurin sollte in die Lage versetzt werden, ihre oder seine Ideen zu vermitteln und diese umzusetzen. Junge Künstler müssen überdies mehr als ihr Handwerk beherrschen, sie müssen lernen sich zu artikulieren, zu argumentieren, politisch und strategisch zu denken, sich eine Lobby zu verschaffen.
Wer würde diese Arbeit sonst übernehmen? Produzenten, Manager, Verbandsvertreter haben oft eine sehr andere Sicht auf die Dinge.
Im Tanz gibt es den Begriff des placement, das heißt so viel wie Platzierung oder Ausbalancierung, um auf einer stabilen Basis aufbauend dem Denken und dem Körper eine Ausrichtung zu geben. Das ist nicht mit Haltung zu verwechseln, denn Balance ist flüssig. Es geht um effektiven Krafteinsatz, das Vermeiden unnötiger Spannungen. Flexibel zu sein, heißt nicht, keine Stellung zu beziehen, sondern lässt die eigene Meinung zu.
Warum aber wird jüngst auf einem Kongress kulturelle Bildung speziell für «kleine und alte Menschen» gefordert? Schauen wir aufs Segment der ...
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Virve Sutinen has been appointed new director of Dansens Hus Stockholm, to take over in January 2008 when present director Kenneth Kvarnström leaves his desk for the rehearsal studio again. A choreographer, editor and scholar, Virve Sutinen is one of the founders of the Kiasma museum for contemporary art in Helsinki. Since it opened in 1998, she served on the board...
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Amerikanische Choreografie» gab es im Bolshoi-Theater Moskau die Uraufführung des Balletts «Misericordes» von Christopher Wheeldon zur Musik der 3. Sinfonie von Arvo Pärt. Wheeldons Stück bildete den Mittelteil eines Triptychons mit der «Serenade» George Balanchines und dem Meisterwerk von Twyla Tharp, «In the Upper Room». Aber...
Hübsch ist «sie» und posiert im weißen Dress an der hinteren Bühnenwand. Leise Klaviermusik von Erik Satie. Freundliches Lachen. Sie reckt sich und streckt sich ein bisschen, ändert die Position, um noch besser dazustehen. Macht «Hahaha». Wie beim ersten Mal. Positionswechsel. «Hahaha». Inzwischen eher ein rhythmisches Hacken als freundliches Lachen. Am Kleid...
