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Newcomer: Danya Hammoud – Rauswurf in Antwerpen: Assis Carreiro – Zum Tod von Elsa-Marianne von Rosen und Kurt Speker – Susanne Linke geht nach Trier – Paul Taylor und die Zukunft nicht nur seiner Kompanie

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danya hammoud

Im Leben lacht sie, auf der Bühne nicht. In ihren Stücken geht es um Krieg oder die Stellung der Frau und andere Fragen, die mit Gewalt verbunden sind. Danya Hammoud stammt aus Beirut und hat vor, ihren Lebensschwerpunkt dort auch zu behalten: als Mitglied im Theaterkollektiv Zoukak, dessen Gründerin sie war. Zoukak besitzt, was für dortige Verhältnisse durchaus ein Privileg ist: ein eigenes Studio, wenn auch in einer einfachen Wohnung, in einem Hochhaus.

Hier arbeitet Zoukak und empfängt auch Künstler aus anderen Ländern, in residence. Das Kollektiv interveniert mit «psycho-sozialem» Theater in palästinensischen Flüchtlingslagern, als Therapie für traumatisierte Opfer von Krieg und Vertreibung. Die Künstler erlebten mehrfach live vor Ort, wie ganze communities vertrieben wurden. Das alles erklärt, warum Danya Hammoud keine Zeit hat, sich mit schönen Nebensächlichkeiten aufzuhalten, warum sie in ihrem neuen Stück «Mes mains sont plus âgées que moi» («Meine Hände sind älter als ich selbst») untersucht, wie Menschen mit den noch warmen Körpern gerade Verstorbener umgehen, warum dort auf jede Auferstehung ein neuer Tod folgt. Es ist ein Trio, ihr ...

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Tanz Oktober 2014
Rubrik: menschen, Seite 28
von

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