tilman o‘donnell

tilman o‘donnell

Tanz - Logo

Es mag vielleicht aberwitzig klingen, gerade einen Forsythe-Tänzer am Ende dieser Spielzeit zum Hoffnungsträger zu wählen, aber «ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode». Denn schließlich sind und bleiben die von Forsythe handverlesenen Mitglieder sowie Ehemaligen seiner Company wunderbar eigenwillige und besondere Tänzer. Wie eben auch Tilman O´Donnell, der von 2007 bis 2011 zur Forsythe Company gehörte und ihr als ständiger Gast verbunden ist.

So war er im Juni 2015 im Festspielhaus Hellerau bei der Uraufführung von «In Act and Thought» zu erleben – einer Arbeit von Fabrice Mazliah, die im Zusammenwirken mit der Forsythe Company entstand und ebenso im Frankfurt LAB gezeigt wurde. Es war das letzte Auftreten der Company in Original-Forsythe-Besetzung, bevor Jacopo Godani die künstlerische Leitung übernimmt – und alles anders wird, auch die Zusammensetzung der Truppe.

Tilman O´Donnell ist gebürtiger Amerikaner, wurde ausgebildet in Toronto, war zuerst engagiert beim Göteborg Ballet, dann beim Ballett des Saarländischen Staatstheaters sowie am Cullberg-Ballett, bevor er zu Forsythe kam. Im Stück von Mazliah, das sich auch damit befasst, wie die Tänzer künftig mit ihren ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Jahrbuch 2015
Rubrik: die hoffnungsträger, Seite 171
von Gabriele Gorgas

Weitere Beiträge
nervenkitzel

Der Tänzer und Choreograf Richard Siegal, der in Berlin und Paris lebt und weltweit arbeitet, nennt seine interdisziplinäre Plattform zur Recherche und Produktion von visuellen Medien, Tanz und Performance «The Bakery». Das klingt zunächst einmal nach Handwerksbetrieb, ist aber ein Ideen-Labor mit wechselnden Mitarbeitern wie Designern, Architekten und Komponisten....

ballett am rhein

Einmal mehr steht Martin Schläpfers Ensemble auf dem Siegertreppchen. Weil es keinen altbackenen Corps-Geist pflegt, sondern sich aus erlesenen Körperinstrumenten zusammensetzt – die wunderbar klingen, einzeln wie im Kollektiv

Wo gibt es das schon? Eine freischaffende Tanzkompanie zieht samt Musikern für ein paar Monate in die Oper und erarbeitet mit den dortigen...

shaun parker

Die Wolfsburger Autostadt des VW-Konzerns hat den Touch einer «brave new consumer’s world»: Der Rasen wächst so grün und dicht wie in den Gärten der Hollywood Hills, die Bauten gleichen der Kulisse einer Architektur-Biennale, und der Service ist so freundlich, als würde das Personal jeden Morgen von Ex-Ballerinen auf Lächel-Kurs getrimmt. Wenn hier einer auftaucht...