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In Moskau ging die «Goldene Maske» gleich dreimal an den Gast aus Monte Carlo: Jean-Christophe Maillots «Der Widerspenstigen Zähmung» am Bolshoi wurde als beste Choreografie mit den besten Tänzern, Ekaterina Krysanova und Vladislav Lantratov, ausgezeichnet. Als beste zeitgenössische Arbeit gilt «Exhibit Item/Awakening» des Alexandrinskiy Theaters Sankt Petersburg.
Die beste Choreografie und das beste Dirigat legten Vyacheslav Samodurov und Pavel Klimechev in «Colordelic» am Opern- und Balletttheater Jekaterinburg vor. Eine besondere Ehrung erfuhr Maja Plissezkaja kurz vor ihrem Tod für ihren Beitrag zum Theater.
Den «Maya Plissezkaja Award» erhält in diesem Jahr Gil Roman, Choreograf und Leiter des Béjart Ballet Lausanne. Vor zehn Jahren von der Maja Plissezkaja und Rodion Schtschedrin-Stiftung ins Leben gerufen, soll der Preis das Lebenswerk der beiden Gründer würdigen.
Den «Berner Tanzpreis» gewannen Tim Behren und Florian Patschovsky alias Headfeedhands für die Choreografie «[How To Be] Almost There». Dafür bringen sie nächstes Jahr am Konzert Theater Bern die Premiere «Francis Bacon» heraus. Mit Geld gewürdigt wurde Tabea Martin für ihr «Duet for two Dancers». Den Publikumspreis ...
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Tanz Juni 2015
Rubrik: menschen, Seite 33
von tanz-Redaktion
Pirouetten in gerüschten Tutus, romantische Liebesgeschichten mit schönen Prinzen, Ende gut, alles gut – viele Mädchen träumen davon, und die junge Julie Cox aus Bethesda war da keine Ausnahme. Als sie 1985 an die Schule des American Ballet Theatre (ABT) kam, hätte das Timing kaum glücklicher sein können: Mikhail Baryshnikov führt gerade Castings für seinen Film...
Strömender Regen, doch wer ihn durchschreitet, bleibt trocken: Der «Rain Room» von rAndom International scheint ein geradezu magisches Event gewesen zu sein, den begeisterten Reaktionen der Besucher von 2012 auf Facebook oder Instagram nach zu schließen. Die Idee: 3D-Kameras zeichnen den Standort jedes Besuchers im Regenraum auf und leiten die Daten weiter an die...
Kinder, wie die Zeit vergeht! «Ich war immer die Jüngste im Ensemble», klagt Brigitte Uray: «Jetzt bin ich die Älteste.» Sagt’s und steht dabei am Ende einer Reihe, die sich dem Jahrgang nach staffelt. Natürlich sieht man ihr das Alter nicht an, und deshalb positioniert sie sich innerhalb der Gruppe so, wie sie sich fühlt. Am anderen Ende der Reihe.
Jeder hält sich...
