No step without movement

Tanz - Logo

Tänzer. Ein Metier für Körper, Geist und alle Sinne. Kunst und Handwerk. Unerklärliche Berufung und harte körperliche Arbeit. Wer den «Beruf: Tänzer» ergreift, ist in jedem Fall: ein Überzeugungstäter. Nach einer langen, fordernden, hochspezialisierten Ausbildung muss man den Sprung auf die Bühne erst noch schaffen. Einmal dort, ist mit geregelten Arbeitszeiten so wenig zu rechnen wie mit Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Dafür endet die durchschnittliche Tänzerlaufbahn noch vor der Lebensmitte. Wenigstens beginnt der Zauber oft schon im Kindesalter.

Wo unbedingt die richtigen Weichen gestellt werden müssen, wenn daraus eine traumhaft gelungene Karriere werden soll wie die der Pariser Star-Ballerina Aurélie Dupont, die Dorion Weickmann für uns besucht hat.

Stadttheater, Musical, freie Szene, vom Ballett über das Tanztheater zur zeitgenössischen Performance-Kunst – Tänzer sind auf den folgenden Seiten unsere Gewährsleute für ihren so vielgestaltigen Wunschberuf. Sie verraten uns, worauf es bei der Ausbildung ankommt, welche Klippen man beim Berufsstart zu umschiffen hat und wie man nebenbei in einer Arbeitsmarktrealität überlebt, die auf Tänzer nicht vorbereitet scheint. Beweglich ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz August/September 2009
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Redaktion

Vergriffen
Weitere Beiträge
Jenseits

Eine Zeit lang nannte der Branchenspott ihn Robert «Long ago» – Robert Longo galt als ultimativer Vertreter der 1980er Jahre: Post-Punk, New Wave, New-York-hip, in steter Reaktion auf ein selbstgewisses, aber untergründig selbstzerstörerisches Corporate America. Longo, der Bildhauerei studiert hatte, als Zeichner und Filmregisseur bekannt wurde, sah den Fall mitten...

El Contrabando: «On_Line_»

Mensch und Maschine: welch eine Beziehung in der Kiste. Technik ist ja nicht unsinnlich. Das ist der Reiz. Es treten auf: drei Damen in Schwarz, Hosen und armfreie Oberteile, Ohrgehänge, die Haare streng zurückgesteckt. Es stehen bereit: vier Waschmaschinen, ebenfalls in Schwarz. Vorn zwei nebeneinander, weiter hinten je eine. Über Leitern betreten die Damen die...

Sinn für Richtung

Sinn für Richtung. Oder Wissen um die Richtung? Auch Wesen der Regie. «A sense (essence) of direction» ist mehrdeutig. Für Choreografen und Lebenskünstler formuliert der Satz ein Überlebensprinzip. Doppelsinnige, dialektische, irreführende und Markierungen setzende Botschaften adressieren Thomas Plischke und Kattrin Deufert an die Zuschauer in ihrer auf Kampnagel...