Cyd Charisse
Cyd Charisse war keine brillante Schauspielerin, sie war ein Typ. The vamp in the wedge cut aus «Singin’ in the Rain» (1952) machte sie in nur fünf Minuten Leinwandzeit berühmt. Die Lady Unberührbar mit dem inneren Feuer, die kalte Göttin mit dem heißen Geheimnis. Streckenweise ein bisschen – fad. Eleanor und Jane Powell, Judy Garland und Rita Hay-worth, Kathryn Grayson, Ann Miller, Vera-Ellen, June Allyson, sogar Debbie Reynolds, Doris Day und Ginger Rogers waren dagegen Multitalente. Doch gehörte Charisse in den 1950ern zur ersten Garde der glamourösen MGM-Musicalstars.
Obwohl ihre Stimme nicht zu brauchen war. Zum Singen nicht und gerade eben so zum Sprechen (kurzer Sätze). Am wirkungsvollsten, eine echte Ikone, hielt sie einfach den Mund. Der: ein sinnlicher Sündenfall in Kirsch-rot, voll und geschwungen, entwaffnend, wenn sie lächelte, als käme sie gerade von der Apfelernte. Provozierend in ihrem Trau-dich-Pokerface. Viel mehr Ausdruck war da nicht und auch nicht nötig. Drei Gesichter zum Wechseln, die ganze Frau ein Rätsel im Wartestand. Worauf? Die Musik und den Einsatz, den Tanz. Dann aber! Wurde sie Sirene und «Party Girl» (1958), moderne Sylphide («Brigadoon», 1954), ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Pavol Liska und Kelly Copper, Sie leiten das Nature Theater of Oklahoma in New York. Schon Ihr erstes Stück, «Poetics», war ein Tanzstück, genauer: ein ballet brut.
Liska: Vier Jahre, von 1998 bis 2002, haben wir überhaupt kein Theater gemacht und nicht gedacht, je wieder damit anzufangen. Aber dann wurden wir doch wieder neugierig und näherten uns allem aus der...
Das ist vertraut: Harter unbeweglicher Boden, darauf ein vergleichsweise weicher beweglicher Tänzerkörper, der seine kostbare Biegsamkeit gern auch mal auf den widerständigen Untergrund krachen lässt. Aber keinesfalls hopst der zeitgenössische Künstler-Leib. Gehüpft wird nicht mehr, höchstens mal «drübergehüpft», wenn ein Tisch oder sonstiger Zivilisationskram...
20 000 people came on June 25 to celebrate the inauguration of the gigantic harp shaped bridge at the entrance to the city of Jerusalem, designed by Spanish architect Santiago Calatrava. The event intended to entertain dignitaries including prime minister Ehud Olmert, had turned sour due to political abuse of power by the Mayor’s deputy, Jo-shua Pollack,...
