folkwang: agnes pallai...
...war seit 1991 Folkwang-Professorin für klassischen Tanz. Sie starb am 8. März im Alter von nur 59 Jahren. Die in Budapest geborene Agnes Pallai war 14 Jahre Balletttänzerin an der dortigen Staatsoper, examinierte zur Tanzpädagogin und war lange Jahre als Solotänzerin beim Freiburger Tanztheater beschäftigt. Der beliebten Dozentin, die unter anderem die Ensembles von Pina Bausch und Youri Vàmos trainierte, folgt nun Etsuko Akiya nach.
Die 38-jährige Japanerin unterrichtet seit 2002 am Folkwang Tanzstudio, auf PACT Zollverein, am tanzhaus nrw, beim Ballett Schindowski und an den Staatstheatern Kassel, Oldenburg und Darmstadt. Die mehrfache Gewinnerin des Saitama-Dance-Society-Preises tanzte zuvor in der Kompanie des Folkwang-Professors Rodolpho Leoni. Dafür verlässt Juan José Marin Alarcón aus Altersgründen die Essener Universität. Der Spanier unterrichtete dort Folklore seit 1979.
folkwang-uni.de
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Mai 2011
Rubrik: menschen, Seite 30
von
Generalprobe hin oder her: Dieser Choreograf bleibt nicht hinterm Regiepult. Während auf der Bühne des Badischen Staatstheaters zwei Ballerinen im Eifersuchtsclinch liegen, wirbelt Christopher Wheeldon durchs Parkett. Jagt nach Fehlern, scannt blitzschnell die Dekoration von «Variations Sérieuses» – und bleibt im Ton vornehm zurückhaltend. Well educated, wie es...
Von einem «Tausendfüßler der Metasinnlichkeit» ist die Rede. Das Bild passt gut zu Philippe Decouflé. In seinem neuen opulenten Werk «Octopus» gibt es aber auch metaphorische Bilder vom Schwan, von Affen, von menschlichen Zungen im erregten Flirt. Wie beim Chamäleon. Tiere sind jedoch gar nicht das Thema dieser sich ständig selbst verzaubernden Revue. Die ist...
Sie ist nicht neu. Newcomerin ist sie aber doch: als alleinige Performerin in ihrem eigenen Stück, das nur sie entwickelt hat, das zugleich eine Installation ist, worin sie «verschwinden» wird. In der «Scheinwerferin», die sie bei den «Tanztagen Berlin» herausbrachte, sitzen die Zuschauer in einem mit hellen Tüchern verhängten Raum, nicht weit entfernt von einem...
