Ekstase
Anne Vieth, Sie leiten das Kunstmuseum Stuttgart, haben die «Ekstase»-Ausstellung kuratiert und greifen damit ein Phänomen auf, das unser rationales Zeitalter einerseits fürchtet, andererseits ersehnt – Stichworte: Drogen, Rausch, Kontrollverlust. Wie kam es auf Ihre Agenda?
Anne Vieth: Es gab schon 2005 eine Ausstellung mit dem Titel «Ecstasy»- im Museum of Contemporary Art in Los Angeles, die sich aber vornehmlich mit der Gegenwartskunst befasste. Uns geht es hingegen darum, Ekstase als kulturhistorisches Phänomen zu beleuchten.
Wenn man durch die Kunstgeschichte streift, wird schnell deutlich, dass -Ekstase ein epochen- und kulturübergreifendes Thema ist. Die Auseinandersetzung damit beginnt in der Antike mit dem dionysischen Kult, den die Ausstellung anhand von Vasenmalereien veranschaulicht. Seither wird Ekstase in den unterschiedlichsten Künsten und in allen erdenklichen Varianten aufgegriffen.
Wo liegt der Fokus der Ausstellung?
AV: Einerseits auf der Bildenden Kunst, deshalb sind neben Gemälden, Zeichnungen, Fotografien und Skulpturen auch zahlreiche Videoarbeiten und raumgreifende Installationen zu sehen. Andererseits war es unser Anliegen, den Besuchern die Türen zu ...
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Tanz November 2018
Rubrik: Traditionen, Seite 52
von Andrea Kachelrieß
Auditions
Carte Blanche, The Norwegian National Company of Contemporary Dance
Audition for experienced dancers and apprentices to work with the company from August 2019.
Send your motivation letter and CV in English with photo and video-links to audition@ncb.no by 15 November
Successful applicants will be invited to audition in Bergen, Norway on 12, 13 January,...
tanz
Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance
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Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
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Marina Dafova
Anzei...
Damien Jalet, in «Suspiria» sind sämtliche Tanzlehrerinnen Hexen. Das Böse macht den unschuldigen Elevinnen einer privaten Ballettschule ordentlich Beine. Will man so etwas wirklich choreografieren?
Natürlich, ja! «Suspiria» von 1977 ist einer meiner Lieblingsfilme. Die Idee, Hexenkunst und Tanz zu verbinden, ist doch großartig. Man denkt gleich an Mary Wigmans...
