handbuch für choreografen
Kontinuität
Lässt sich eine einzelne Bewegung bereits als «Material» bezeichnen, oder ist «Material» das, was zustande kommt, wenn man anfängt, Dinge zusammenzufügen? In der Musik stellt eine einmal gespielte Note nicht notwendigerweise Material dar. Ich erwähne dies nur, weil bei der Arbeit an einem Tanzstück viele Probleme aus der Annahme erwachsen können, dass das Material bereits gefunden und somit einfach nur noch zusammenzufügen sei.
Dieses «Zusammenfügen» ist Choreografie, der Rest ist einfach nur Tanzen.
Einfach nur Tanzen genügt.
Es kommt darauf an, was du möchtest.
Kontinuität
Die Bedeutung, die aus der Beziehung einzelner Elemente zueinander erwächst, kann deren individuelle Bedeutungen verändern.
Selbst dein tollstes Material wird nur dann toll sein, wenn du es an der richtigen Stelle einsetzt.
Versatzstücke
Ein Ergebnis der Cut-and-paste-Technik besteht darin, dass Stücke häufig sehr versatzstückartig geraten – Passagen aus einer bestimmten Art von Material folgen auf Passagen aus andersgeartetem Material. Dabei werden die Sprünge zwischen den einzelnen Ideen offenkundig.
Dies kann eine sehr erfolgreiche Arbeitsweise sein, sie ist aber nicht die einzige ...
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Tanz März 2011
Rubrik: praxis: serie, Seite 66
von Jonathan Burrows
...war kein Star, nicht am Ballett des Nationaltheaters in Port-au-Prince, an dem die 31-Jährige tanzte. Bekannter wurde sie als Model der Werbekampagne eines Mobilfunkanbieters. Doch Ruhm, zumindest für einen kurzen Moment, erfuhr sie erst, als das Pressevolk nach Haiti geflogen wurde, um ein Jahr nach dem Beben noch einmal eine Story zu finden. Damon Winter...
n Hamburg lehrt Anja Weber «Neurowissen für den Tanz» (5., 6. März), Bruno Duarte gibt im Rahmen des Kampnagel-Auftritts von Bruno Beltrãos «H3» eine masterclass in brasilianischem Breakdance (25. März). Ferner: Profi-Training in Modern Dance mit Fiona Gordon (7.–10. März), «Das Bewegte» mit Antoine Effroy (14.–17. März), «Space between Movement and Theatricality»...
Kollektive Autorschaft ist Trend; die Kollaboration über Spartengrenzen hinweg wird gepflegt und gern propagiert. Eine gute Ausbildung, das ist das A und O. Und dann kommt dieser Japaner. Hat sich als Künstler einfach selbst gemacht und arbeitet nur mit sich und seinem Computer. Trotzdem gastiert er an allen guten Häusern. Hiroaki Umeda ist ein Phänomen. Auch weil...
