Tänzerin des Jahres
«Nimm dir, was du willst.»
Sylvie Guillem
«Wie Champagner!»
Rudolf Nurejew über Sylvie Guillem in seiner Fassung von «Don Quixote»
«Wie könnte man nicht von ihr verblüfft sein? Sie bringt ein großes Geschenk mit – so groß, dass es, was unsere Wahrnehmung der Möglichkeiten des Tanzes betrifft, eine neue Ära begründet und geprägt hat. Ich bin von der Intelligenz ihrer Kunst vollkommen fasziniert. Sie hat das Bein nicht hochgehoben, weil sie es konnte.
Es war eine Idee! Eine ästhetische Entscheidung, die sie getroffen hat – und damit hat sie den Tanz verändert.»
William Forsythe
«Es gibt nicht viele Leute auf der Welt, die ich bewundere – aber wenn es um Tanz geht, steht Sylvie auf meiner Liste ganz oben. Sie besitzt eine profunde Fähigkeit, Wahrnehmungen zu verändern und den Geist der Zeit, in der wir leben, einzufangen.»
Alexander McQueen, Modemacher und Kostümbildner für Guillem
«Sie ist, wie alle großen Künstler, ein Kind – voller Neugier. Sie ist eine Pionierin, sie will sich selbst ständig herausfordern.»
Akram Khan
«Ihr Körper hat eine fragile Struktur. Da ist nicht alles nur funkelnd und messerscharf. Vielmehr gibt es da auch die Qualität der Verletzlichkeit – und das ist sehr ...
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Tanz Jahrbuch 2016
Rubrik: Die Saison 2015/16, Seite 126
von
hat ein hintergründiges, wissendes Lachen. Eben noch probte der 29-Jährige in Alexander Ekmans Choreografie «Cacti» mit Rebecca Horner an der Wiener Staatsoper, davor frischte er den Blockbuster «Don Quixote» auf. Seit 2007 ist er am Staatsballett Wien engagiert und tanzt viel Repertoire, aber auch Natalia Horecnas Kreation «Contra Clockwise Witness». «Ich bin...
Die Belgierin spannt Shakespeare und Brian Eno zusammen, Tanz und Museum – und feiert Triumphe, selbst an der Pariser Oper. Weil sie einer der klügsten und eigensinnigsten Köpfe der internationalen Szene ist
Keine Überraschung, dass die Kunst dieser Choreografin einmal mehr Kritiker wie Zuschauer überzeugt hat, denn Anne Teresa De Keersmaeker tritt einfach nie auf...
Der moderne Flamencotanz hat viele Gesichter. Die Generation der in den 1970er-Jahren Geborenen hat einiges verändert und viele Türen geöffnet. Die jüngste Generation kann schon darauf aufbauen und kennt viele Tabus nur mehr vom Hörensagen. Es geht nicht darum zu provozieren, sondern darum, seine Freiheit zu leben.
Manuel Liñán stammt aus Granada, ist durch die...
