Ohne Atem

Pichet Klunchun: «Shoes», «The Sacrifice Of Phya Chatan» in Brüssel

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Jérôme Bel, Choreograf und Tanzdenker, entdeckte bei einem Aufenthalt in Thailand Pichet Klunchun. Jetzt präsentiert er sich mit ihm auf einschlägigen Festivals wie demnächst in Montpellier und Salzburg, um mit ihm über die Kunst zu reden, wie er es vorher mit einem niederländischen Theatermann und einem italienischen Musiker tat. Bei seiner eigenen Vorstellung spricht Klunchun nicht. Er tanzt. Nach Europa geholt hat ihn Frie Leysen zu ihrem Kunsten­FestivaldesArts nach Brüssel.

Was der energischen Festivalleiterin an Pichet Klunchun wohl gefallen hat, überträgt sich auf seine Zuschauer: die hochkonzentrierte Energie mit geradezu hypnotischer Wirkung. Sie ist wohl seinem Studium des Khon zu verdanken, das er seit seinem 16. Lebensjahr betreibt. Khon ist eine der beiden wichtigen klassischen Tanzformen ihn Thailand, eine dramatische Kunst, ein Maskenspiel streng kodifizierter Bewegungen, die dem Akteur höchste Körperbeherrschung abverlangt. Dass diese Bewegungen seine Choreografien weitgehend bestimmen, kann auch der Laie erkennen. Aber sie sind nur die Basis für etwas Neues, anderes.
Bei Pichet Klunchun ist es, anders als bei Künstlern aus anderen fremden Kulturen, egal, dass man ...

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Tanz Juli 2005
Rubrik: On Stage, Seite 46
von Eva-Elisabeth Fischer

Vergriffen
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