screening
screening_________
merce cunningham
Knallende Türen, empörte Zuschauer: Noch 2011 machte die Merce Cunningham Dance Company auf ihrer Abschiedstournee die Erfahrung, dass die Kunst ihres zwei Jahre zuvor verstorbenen Gründervaters manche Besucher überforderte. Der Doyen der US-Tanzmoderne war seiner Zeit ein gutes Stück voraus und hat mittels präziser testamentarischer Verfügungen dafür gesorgt, dass die Nachwelt ihn als Pionier in Erinnerung behält.
«Tanz als Vermächtnis» heißt der Untertitel der Dokumentation von Maxine Donzel, die Cunningham selbst genauso zu Wort kommen lässt wie seine nicht minder berühmten Weggefährten von John Cage bis Andy Warhol.
Zu sehen am 17. Juli um 2.35 Uhr, arte.tv
Screening
Live-Kinoübertragungen aus dem Royal Opera House London, uci-kinowelt.de, rohkino.de (tanz 3/14)
22. Sept., 20.15h: The Royal Ballet tanzt «Romeo und Julia», Choreografie von Kenneth MacMillan
Tanz im TV
3sat
30. Aug., 18.30h: «Theater: Ein Fest!», 3. Folge: das Hamburger «Internationale Sommerfestival» auf Kampnagel, Erstausstrahlung
5. Sept., 20.15h: Das Stuttgarter Ballett tanzt «Strawinsky», Choreografien von Marco Goecke, Demis Volpi und Sidi Larbi Cherkaoui (siehe S. 42), ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Juli 2015
Rubrik: kalender und kritik, Seite 54
von
Sie leiten die Workshops an der Tanzfabrik Berlin, auch die Sommer-Workshops. Sie öffnen dieses Programm seit einiger Zeit für Menschen mit Beeinträchtigungen. Ich habe meine Tanzausbildung in England absolviert und dort als Profitänzerin sehr bereichernde Erfahrungen mit inklusiven Workshops und Produktionen gemacht. Großbritannien ist da schon viel weiter als...
Die Anfänge seiner Choreografien schiebt Jefta van Dinther gern lang sam aus einem Nullpunkt heraus: aus der Reglosigkeit, wie einst bei «It’s in the air» (2009), dem Duett des Schweden mit Mette Ingvartsen. Oder aus der Ununterscheidbarkeit der Performer vom streunenden Publikum bei «The way things go» (2011); und diesmal aus völliger Dunkelheit und Stille. Ein...
Am Anfang war das vertikale Gewerbe: Eisa Jocson lernte Poledance. Für ihre Recherchen über den phi-lippinischen Tänzerkörper in der Erotikbranche nahm sie anschließend Privatunterricht bei den typisch phi-lippinischen, professionellen Macho-Dancers aus einem benachbarten Nachtclub – bei sich zu Hause im Wohnzimmer. Und für das maskuline Körpergefühl trainierte sie...
