auf dvd: a midsummer nights dream
Es erstaunt, dass von George Balanchine so wenig seines Repertoires auf DVD erhältlich ist. Die Aufzeichnung des «Sommernachtstraums» aus der Mailänder Scala 2007 zeigt sogar einen unbekannteren Balanchine. In der Behandlung des Corps de ballet im ersten Akt und in der Konzeption des Divertissements im zweiten Akt erkennt man in seinem ersten abendfüllenden Handlungsballett (1962) noch deutlich das Erbe der klassisch-zaris-tischen Tradition. Die sehr musikalisch choreografierten Duette trösten über die dramaturgischen Schwächen hinweg.
Luisa Spinatellis Kostüme für die jungen Paare helfen, in dem Liebesverwirrspiel die Übersicht zu behalten. Mit Alessandra Ferri (Titania), Roberto Bolle (Oberon) und Massimo Murru (Titanias Kavalier) tanzen die Stars der Scala. Riccardo Massimi brilliert in der dankbaren Rolle des Pucks. Und spukhaft erscheint immer wieder der Dirigentenkopf am unteren Bildrand.
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Tanz Juli 2011
Rubrik: medien, Seite 55
von Frank-Rüdiger Berger
Wie sieht der Stein gewordene Wunschtraum eines Tänzers oder einer Choreografin aus? Es ist keine gemeißelte elegante Körperhaltung oder ein marmorner Sack Geld. Es ist Raum. Platz. Studio. Bühne. Garderobe, Duschen, Büro. Licht, gute Böden, hohe Decken. So wie dieses riesige Haus namens Joan Weill Center for Dance. Seit 2005 steht es mitten in Manhattan.
Für...
Umsonst & draußen» war letztes Jahr. Heuer heißt es «unendlich frei» bei der Salzburger «Sommerszene», was durchaus ökonomisch zu verstehen ist: Freier Eintritt für alles. Reservieren muss man trotzdem, damit der freie Zugang zur Kunst nicht an fehlendem Platz scheitert. Alles gratis, nichts ist billig. Kunst soll für alle zugänglich gemacht werden. Gerade in einer...
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Traditionell ist es der Choreograf, der ein Musikstück entdeckt oder in Auftrag gibt und dann etwas darauf choreografiert.
Das ist beileibe kein schlechter Ansatz.
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Ganz egal, was für Musik oder Klänge du dir zum Arbeiten aussuchst: Das Wichtigste ist, dass du dir Gedanken machst über die relative Gewichtung dessen, was wir am Ende zu sehen und zu hören...
