Daniela Kurz
Mitgearbeitet haben: Claus Hipp, Roger Willemsen, Tom Buhrow, Richard von Weizsäcker, Marianne Birthler, der Kochkünstler Ferran Adrià, der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar, die Hochkommissarin der UNO für Menschenrechte, Louise Arbour, fünf Preisträger des Nürnberger Menschenrechtspreises aus Ruanda, Tunesien, Usbekistan, Indien und Pakistan und, und ... Andere prominente Bundesbürger aus Wirtschaft und Politik hätten geantwortet, wäre ihnen die Frage nicht zu brisant vorgekommen: Freiheit? Hätte man nicht gedacht, dass es bei all dem Aufwand letztlich – um Tanztheater geht.
Die Nürnberger Kompanie-Chefin Daniela Kurz, bekannt für ihre intellektuell neugierigen Kreationen, ist am Ende ihrer 10-jährigen Zeit dortselbst angekommen. «Nächster Halt: Freiheit». Mit einem Flüstern will sie nicht gehen. Aber große Ambitionen bedeuten entsprechende Fallhöhe. Dass sie am Ende mit einem doppelten Adolf (wüst wiedererkennbar gestikulierend: Sergiu Matis und Riikka Läser) an die Führer-Loge in dieser Oper gemahnt, ist als korrekter Aufruf, vor der eigenen Tür zu kehren, erfrischend historisch. Das Thema verführt eben zum Ausholen. Tagespolitischer spannt sie zuvor den Bogen von der piefigen ...
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Die Frage nach dem «Woher» und «Wohin» ist die wichtigste in schöpferischen Prozessen. Dass jeder Neubeginn an die Tradition künstlerischer Avantgarde anknüpfen muss, haben Jutta Hell und Dieter Baumann, kurz Rubato, in immer neuen Spielarten bewiesen. Vielleicht sind Neugier und Wertschätzung von Wissen die Wurzeln für ihre radikalen Ideen zwischen China und...
«Ich würde sagen, wir ergänzen (in Bayreuth) das ganze Wagner-Repertoire auch um die Orchesterwerke. Wir engagieren – vielleicht nur alle zwei, drei Jahre – die besten Dirigenten der Welt, rekrutieren eine maßgeschneiderte, handverlesene Tanzkompanie für den Sommer und einen herausragenden Choreografen: einen William Forsythe, einen Mats Ek oder sogar einen Heinz...
Das Ausrufezeichen hinter dem Namen Béjart, mit dem das Ballett der Straßburger Rheinoper seinen Abend ankündigte, lässt keinen Zweifel. Eine Hommage an den im vergangenen November verstorbenen großen Choreografen sollte es nicht werden, «dergleichen hätte Maurice gelangweilt», wie Ballet-Chef Bertrand d’At sagte. Der ehemalige Tänzer und spätere Assistent Béjarts...
