Ana Mendieta
The curvature of the museum echoes the contours of the art displayed: Ana Mendieta‘s work circles back on itself. Her graphite drawings and earthen objects convey a sense of stasis, as do the acts and states portrayed by her body, at least those that have survived in photographs and on film. Her performances consisted of enwombed motion and stillborn postures. This was the antithesis of choreography as the mind behind the art-making seemed to seek the moment of rest.
Washington DC‘s Hirshhorn Museum has organized a huge retrospective on Mendieta that will also have been to Des Moines and Miami by the time it closes on January 15, 2006. It consists of 151 items. The accompanying catalog, in book form, is weighty and sells for $45. What is it that makes Mendieta a major artist – the work itself, its texture and text? The context of her public world and private life? Its transcendental attributes? Mendieta was active between 1972, when she studied with Hans Breder at the University of Iowa, and 1985, when she fell from a window in her colleague husband Carl Andre‘s 34th floor apartment in New York. Cuban born, she fled to the US at age 12 and was taken into foster care. As an adult, ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Sind die Nostalgiker? Futuristen? Nur eins sind sie sicher nicht: Ästhetiker. Weder äußere Schönheit erlauben sie dem Menschen, noch innere. Keine Eleganz der Körpersprache. Sondern wollen nur zeigen, wie kaputt die Träume und Beziehungen sind. Und darüber lachen. In «Le Salon» hüpfen sie vorwiegend auf den Kniescheiben. In «Le Jardin» waren sie zuvor noch damit...
Sucht Bertrand Delanoë, Bürgermeister von Paris, ein Image als Tanzförderer? Vor drei Jahren rettete er, frisch gewählt, die Ménagerie de verre vor dem Konkurs. Die feierte im Dezember 2004 ihr 20-jähriges Bestehen – und steht erneut vor der Pleite. Schuld sind Mietausfälle. Denn das Centre national de la danse (CND), das bei Marie-Thérèse Allier ein treuer...
Hans Christian Andersen ist am Theater gescheitert. Die erste Anlaufstelle für seinen Wunsch, berühmt zu werden, war das Königliche Theater in Kopenhagen. Doch für einen Schauspieler war er zu dünn, für einen Tänzer zu linkisch und eine Karriere als Sänger endete mit Stimmbruch.
Andersens Scheitern am Theater ist fundamental. Denn das Märchen, in dem er sich so...
