die lehrerin: tamar ben-ami

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Wie kommt eine Modern-Dance-Choreografin aus Israel ausgerechnet an die Staatliche Ballettschule Berlin?
Zu meiner Jugendzeit gab es in Israel nur eine Kompanie von internationalem Format: die Batsheva Dance ­Com­pany in Tel Aviv. Ich aber lebte in Haifa, tanzte in kleineren Ensembles, hatte später eine eigene Kompanie und das Choreografieren entdeckt. Ich studierte an der Rubin Academy of Dance and Music in Jerusalem, an der ich dann später unterrichtete. Bei einem Tanzschul-Festival in La Baule habe ich 1991 zufällig die Staatliche Ballettschule Berlin kennengelernt.

Ein erster Kontakt. Als mir die Choreografie einer Inszenierung am Theater Magdeburg angeboten wurde, griff ich zu mit dem Hintergedanken, bei dieser Gelegenheit Pina Bausch einen Besuch abzustatten. Beides gelang. Drei Monate arbeitete ich in Magdeburg, zwei Wochen lang durfte ich Pina Bausch bei der Arbeit zuschauen. Natürlich wollte ich auch Berlin besuchen, und spontan lud mich Martin ­Puttke ein; das 40-jährige Jubiläum der Schule stand unmittelbar bevor. In aller Kürze studierte ich für die Gala eine Choreografie ein, die ursprünglich für Batsheva entstanden war. Viele meiner Choreografien waren erfolgreich und ...

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Tanz Januar 2011
Rubrik: praxis, Seite 72
von Hartmut Regnitz

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