highlights
glasgow: swan lake
Nichts weniger als einen neuen «Schwanensee» für eine neue Generation verspricht David Dawson. Wer seine «Giselle» kennt, die der derzeitige Associate Artist des Holländischen Nationalballetts vor sechs Jahren in Dresden vorgestellt hat, ahnt womöglich, wie der «Swan Lake» für das Scottish Ballet aussehen könnte: klassisch grundiert, ohne jedes pantomimische Beiwerk, überwältigend schön und dennoch so auf die menschlichen Seiten der Story fokussiert, dass diese zeitlos zeitgemäß erscheint.
Von John Otto in Fantasieräumen verortet und von Dawsons langjähriger Muse Yumiko Takeshima ausgestattet, wird auch diese Kreation ganz sicherlich nicht nur den Weg über Schottlands Bühnen machen. Vom 19. bis zum 23. April in Glasgow. Weitere Aufführungen in Aberdeen,
Inverness, Newcastle, Edinburgh und Liverpool (Termine auf S. 49); scottishballet.co.uk
schweiz: steps
36 Ortschaften wird dieses vom Migros-Kulturprozent finanzierte Mammutfestival bereisen und laut Isabella Spirig, der Leiterin, noch in jedes Schweizer Tal die Frage nach der Gesellschaft von morgen tragen. Was durchaus auch mit Bewahren zu tun hat, wie die «Dancing Grandmothers» aus Südkorea beweisen. Die ...
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Tanz April 2016
Rubrik: kalender, Seite 33
von
Er ist mächtig in Fahrt an diesem Morgen. Wie sich herausstellt, ist Akram Khan allerdings selbst der Urheber des Problems, das ihn gerade auf Trab hält. Dabei hat der Choreograf eigentlich schon genug damit zu tun, die Vorstellungsserie von «Until the Lions» in Londons Roundhouse durchzuziehen, zumal er mit auf der Bühne steht. Das Tanzhaus Sadler‘s Wells bespielt...
Der erste Blick in den Raum löst Unbehagen aus. Glupschaugen und ein angriffslustiges Maul gehören einem Fisch. Sanfte Fado-Klänge lassen einen vor der hallenhohen Videoprojektion verharren. Schöne bunte Fische. Aber auch sie ist da: Pina Bausch. Sie tanzt vor der blau-grünen Unterwasserlandschaft, sehr verinnerlicht, ihr Solo aus «Danzón». Ein Moment des...
Seit Jahrhunderten ragen die Wasserspeier mit ihren Tierfratzen aus der Kathedrale heraus. Sie stehen auf den Hinterbeinen, ganz in Grau, mit eckigen Knien und Armen, Öhrchen auf dem Kopf und Ausbuchtungen überall am kalten Körper. Auf der Bühne der Mainzer Kammerspiele treten sie nun staksend in Aktion. Eine hübsche Idee des französischen Choreografen Stéphen...
