The Winners are...
Tänzerin des Jahres
Lisa-Maree Cullum
(Foto: Wilfried Hösl)
"Man fragt sich oft, warum tue ich mir das an?" hat Lisa-Maree Cullum mal in einem Interview gesagt.
Zum Glück hat sich die gebürtige Neuseeländerin, die seit 1998 im Bayerischen Staatsballett tanzt, bislang nicht von den Zweifeln an ihrem Beruf übermannen lassen - die Reinheit ihres Stils und das elegante Understatement, das sie stets umweht, haben der Wahlmünchnerin 2009 den Titel "Tänzerin des Jahres" eingebracht.
Ein Porträt
Choreograph des Jahres
Wayne McGregor
(Foto: Nick Mead)
Wayne McGregors Stücke sind sehr schön - und merkwürdig schrecklich zugleich. Mit seiner eigenen Kompanie Random Dance erforscht der Workaholic McGregor seit Jahren die Möglichkeiten des digitalen Fortschritts. Seit 2006 ist er Hauschoreograf des traditionsbewussten Londoner Royal Ballet - es ist zu erwarten, dass der "Choreograf des Jahres" das ehrwürdige Haus noch einige Male aufmischen wird.
Eine Hommage
...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Am Anfang des 19. Jahrhunderts hatten noch die Männer die Bühne dominiert. Dann standen, im Romantischen Ballett, die Tänzerinnen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Aufgabe der Tänzer, wie damals Jules Perrot und Arthur Saint-Léon, war, der gefeierten Ballerina ihre starken Arme zu leihen. Der neue Stil betonte die weicheren Bewegungen und den leicht gebeugten...
Noch ist sie Gruppentänzerin im Hamburg Ballett. Im verflixten siebten Jahr startete die bühnenpräsente 27-jährige Brasilianerin durch. Sie profilierte sich in mehreren Solopartien, weckte bereits in der ersten Spielzeit-Premiere als Mädchen in John Neumeiers Choreografie von Maurice Ravels «Daphnis und Chloë» Aufmerksamkeit und Neugier. Mariana Zanotto gab der...
Eisiger Wind fegt über den Friedhof Montmartre. Warum nur lässt sich dieses Grab nicht mehr finden, es war doch irgendwo in der Nachbarschaft von Théophile Gautier, nicht weit von der Ruhestätte der Brüder Goncourt? Oder doch näher bei Heinrich Heine und Hector Berlioz? Komischerweise ist es auch vom Friedhofsplan verschwunden.
Da erscheint hinter der nächsten...
