menschen

ricardo fernando, nicolas paul, ingrid burmeister und snježana abramović milković

Tanz - Logo

 

ballroom: ricardo fernando

meint es ernst: So you think you can dance? Den Spaß, den die Briten jeden Samstag auf BBC 1 haben, gibt es nun live auch für Schüler in Hagen. Zehn Wochen lang lernen sie beim balletthagen Tango, Rumba, Salsa und Regaton. In einem ersten schulinternen Wett­bewerb werden die Tanzpaare ermittelt, die mit anderen Schulen in Konkurrenz treten. Das Finale von «Ballroom Dance 2» am 16. April sieht keine Verlierer vor, nur einen Wanderpokal und Freikarten.

 

newcomer: nicolas paul

Wer als Sujet oder gar Danseur étoile am Ballett der Pariser Opéra angestellt ist und gegenüber Brigitte Lefèvre, der Ballettdirektorin, glaubhaft choreografische Ambitionen vertritt, darf sich durchaus Hoffnung machen. Hoffnung darauf, dass er (für sie gilt das bisher nicht) eines Tages seine Kollegen auf der Bühne des Palais Garnier dirigieren wird. Doch selbst den Herren fehlt es an Unterstützung. Mit der Qualität der gezeigten Ansätze kann das nicht zu tun haben, denn sowohl Patrice Bart als auch Kader Belarbi legten hier mit Erfolg ihre Reifeprüfung ab. Werden ihre Stücke mitunter wiederaufgenommen – Barts «La petite danseuse de Degas» wird vom 26. Juni bis zum 14. Juli gezeigt ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz April 2010
Rubrik: menschen, Seite 28
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Showcase Beat Le Mot: «1534 n. Chr.»

Deutschland war nie frei und freizügig? Blödsinn. In Münster, na ja, es war vor 476 Jahren, da tauften sich die Wiedertäufer wieder und wieder und teilten auf dem Marktplatz ihren Besitz immer neu und zu gleichen Teilen. Gab es einen Überschuss an Frauen, nahmen sie mehrere, sie aßen alle Tage Fleisch, hielten nichts von heiligen Sakramenten, keine Obrigkeit...

sex, drogen und bloß keine ekstase

Am 10. Juli 1843 gewährte der Schriftsteller, Kritiker und Librettist Théophile Gautier den Lesern der Zeitung «La presse» Einblicke in sein Haschischparadies: «Noch nie hatte ich ein solches Glücksgefühl erlebt. Ich löste mich auf, war so weit entfernt von mir […] dass ich zum ersten Mal die Existenz der Elementargeister verstand, der Engel und der vom Körper...

petenera

Da schreitet sie hin, die schöne Jüdin. Petenera heißt sie, eine Unnahbare, Unbekannte. Weit in die Vergangenheit reichen ihre Wurzeln, bis in die Zeit der Katholischen Könige, den von diesen erzwungenen Exodus der Juden, den dramatischen Auszug aus Spanien hinein in den Orient. Doch einige blieben, vielleicht auch jene Frau, die Jahrhunderte später zu einer...