Was denkt Roberto Casarotto
I have a simple working hypothesis: Promoting young work is good. It is less simple, though, to define what actually constitutes young work. Within the Anticorpi XL Network (an Italian network created by organisers of eight Italian regions to support young independent dance and performance artists) we consider “young” all those who have been choreographing for less than five years. There are no age limits. A lot of people start choreographing only after they finish their career as dancers in their thirties. Experienced performers – as authors, choreographers they are young.
“New work,” as you know, is always in demand. That is good. But speed can be dangerous, as well. Very often the balance tips against solid development (of nascent talent or even emerging masterpieces), towards producing stageable “results” however undigested. That kind of new work is unnecessary and certainly a bad example for generations to come. It ruins the taste of both artists and audiences. This is why I started to promote projects aimed at giving opportunities to research, to confront other professionals from various artistic fields and to exchange within the creative processes. These projects take ...
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Das ist vertraut: Harter unbeweglicher Boden, darauf ein vergleichsweise weicher beweglicher Tänzerkörper, der seine kostbare Biegsamkeit gern auch mal auf den widerständigen Untergrund krachen lässt. Aber keinesfalls hopst der zeitgenössische Künstler-Leib. Gehüpft wird nicht mehr, höchstens mal «drübergehüpft», wenn ein Tisch oder sonstiger Zivilisationskram...
Wie hat das mit dem Tanz bei Ihnen angefangen? Ich war noch sehr, sehr klein … In unserer Nachbarschaft lebte eine Tanzlehrerin, und ich hab da immer gesessen und zugeguckt. Ich war vielleicht eineinhalb Jahre alt, da hat sie mir die ersten Bewegungen singend auf ihrem Esstisch beigebracht. Und weil sie gesehen hat, wie ich total begeistert mitgetanzt und -gesungen...
Matthäus-Passion
«Für mich war es sehr interessant, die Entwicklung von Lloyd Riggins in der Christus-Rolle zu verfolgen. Lloyd ist ein subtiler Tänzer und Schauspieler und würde nie etwas vormachen, was er nicht empfin-det. In den letzten Jahren hat er den Christus öfter verkörpert. Durch die Erfahrungen mit der Rolle fand er zur menschlichen Seite der Figur....
