Klaus Mann

Tanz - Logo

 

Sohn von Thomas Mann, begann mit 18 zu schreiben. Zu seiner ersten Arbeit aus dem Jahr 1926 zählt das Libretto «Die zerbrochenen Spiegel». Hier greift er die soziale Situation in Deutschland während der Inflation im Jahr 1923 auf, macht die tänzerische Aufbruchstimmung jener Zeit deutlich, die im Widerstreit von Ausdruckstanz versus Ballett kulminierte. Im Rahmen des Festivals «Himmel auf Zeit» begleitet die Ausstellung «Im zerbrochenen Spiegel.

Tanz der zwanziger Jahre in Hamburg» in der Hamburger Hochschule für bildende Künste eine szenische Umsetzung von Klaus Manns Libretto, an der Sasha Riva und Christiane Meyer-Rogge-Turner choreografisch und Nele Lipp inszenatorisch beteiligt sind. Die Ausstellung läuft vom 11. bis 19. Juni, Vorstellungen vom  11. bis 13. sowie am 17. Juni. Foto: Schüler der Lola Rogge Schule in «Die zerbrochenen Spiegel», Videostill: Karsten Wiesel
himmelaufzeit.de


Berlin, Das Verborgene Museum
Die Tänzerin Tatjana Barbakoff (1899–1944) Zahlreiche Fotografien, Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen verschiedener Künstler geben einen Einblick in das Leben der Tänzerin und Muse. Bis 27. Juni
Hamburg, Hochschule für bildende Künste, Aula
«Im zerbrochenen Spiegel. ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juni 2010
Rubrik: kalender: ausstellungen, Seite 42
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Wie eine Tanzstadt entsteht

Gérard Violette, der das Théâtre de la Ville etablierte, hat sich aus Paris zurückgezogen. Guy Darmet gibt in Lyon die Leitung von Biennale und Maison de la Danse ab, um seinen Lebensmittelpunkt wahrscheinlich nach Brasilien zu verlagern. Damit hat Frankreich nur noch einen aktiven Kurator aus der Gründerzeit des Tanzkults: Jean-Paul Montanari in Montpellier. Wie...

Begüm Erciyas

Tennisbälle tanzen im Licht einer Black Box. Wie leicht das aussieht. Und dann noch die Courage, Fantasie, Geduld und Konstruktionslust aufbringen, die Idee so zu verwirklichen, dass sie buchstäblich durchschlägt. Für die studierte Molekularbiologin (wie Xavier Le Roy): ein Klacks. Tennisballleicht ist das. 
 

Die an der Salzburg Experimental Academy of Dance...

gestorben

Marika Besobrasova

nannte sich im Gespräch einmal eine «Meisterin», denn «nur ein Meister hat das Recht, einem Schüler in die Seele zu sehen, ­seine Verhaltensweise zu bestim­men, aus ihm einen Künstler zu machen. In der Ausbildung durch seinen Lehrer muss der künftige Tänzer das ‹gewisse Etwas› entdecken, das wie ein Geheimnis in ihm liegt, das er zu erkennen,...