Vorschau, der Weg zu tanz 4/19

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Gertrud Grunow

Wenn vom Bauhaus die Rede ist, fallen zumeist Namen wie Walter Gropius, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer. Dass es in Weimar auch unterrichtende Frauen gab, hat sich nicht dem kollektiven Gedächtnis eingeschrieben. Dabei spielte die «Harmonisierungslehre» von Gertrud Grunow, eine -Variante der Rhythmischen Erziehung, eine rundum «bewegende» Rolle. Wassily Kandinsky und Paul Klee schickten ihre Studenten in den Kurs der «Meisterin». Andere misstrauten ihrer Körperarbeit.

Tom Saller, Autor des Bauhaus-Romans «Wenn Martha tanzt», hat für uns recherchiert

Tanzkongress

Fünf Tage lang regiert Meg Stuart das Festspielhaus Hellerau, zumindest auf dem Papier. Denn beim Branchentreff im Juni geht es um Alternativen zur konventionell gesteuerten Tanzproduktion, um Horizonterweiterung und Gemeinschaftserfahrung – kurz: um das, worauf sich die US-Choreografin und Kongress-Vorsitzende wie keine Zweite versteht  


Aleix Martínez

Die meisten Tänzer treten ganz einfach auf. Dieser Mann aber kommt wie ein Feuerwerkskörper aus der Seitengasse geschossen. Der Spanier, Solist beim Hamburg Ballett, ist ein Augenmagnet – und ein ganz außergewöhnlicher Vertreter des klassischen ...

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Tanz April 2019
Rubrik: Service, Seite 72
von

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«Notre Chopin» nennt sich der Ballettabend, auf Polnisch: «Nasz Chopin». So ganz stimmt das nicht. Seine Gebeine sind in französischer Erde bestattet. Nur das Herz hat, in einer Säule der Heiligkreuzkirche eingemauert, in Warschau seine letzte Ruhe gefunden. In Cognac gebadet, brachte es seine Schwester 1849, Frédéric Wunsch folgend, zurück in die Heimat. «Denn wo...

Adieu: Thomas Hartmann

Mit dem Tänzer Thomas Hartmann habe ich ein halbes Berufsleben verbracht. Er gehörte zu den Persönlichkeiten im Tanz, die sich verantwortlich fühlten für Kunst und auch für Politik. 1952 in Saalfeld geboren, begann er mit zehn Jahren die Tänzerausbildung an der Palucca Schule Dresden. 

Neben Gret Palucca gab es Lehrer und Musiker, die früh seine Begabung...

Créteil on tour: Alessandro Sciarroni «Augusto»

Lachen kommt, Lachen vergeht. In verschiedenen Varianten. Therapeutisch zum Beispiel, als Lach-Yoga. La Ribot machte sich das einst zu Nutzen, in ihrer Performance «40 Espontáneos» für  Amateure. Andere lachen sich mit sexistischen Witzen ihr Spießertum schön, brillant demonstriert in Maguy Marins sarkastischem «Ha! Ha!».  Auch die Belgierin Lisbeth -Gruwez kam in...