Hoffnungsträger: Karin Pauer
Wer Qfwfq nicht kennt, muss nicht in Panik geraten. Jedenfalls nicht sofort. Auch Karin Pauer ist nicht wirklich vielen ein Begriff. Aber das kann noch werden. Die Tänzerin und Choreografin ist auch deutlich jünger als Qfwfq, der – seinem Schöpfer Italo Calvino zufolge – so alt ist wie das Universum selbst.
Pauer lebt in Wien, und sie hat einen von Qfwfqs Wohnorten, Calvinos Buch «Cosmicomics», zu Rate gezogen, um ein -irdisches Tanzstück zu zaubern: «five hundred thousand years of movement». Uraufführung war 2018 bei «ImPulsTanz» in Wien.
Die Choreografin versteckte sich als Tänzerin meist unter einem Pulli Größe XXXL. So offenbarte sie einem verblüfften Publikum das wahre Tanzerbe. Dabei konnte sie (was wiederum des «letzten Dinosauriers» Qfwfqs Handschrift erkennen lässt) auf noch -fernere Zeiten zurückgreifen. Dafür hat sie Calvinos Zeitenwanderer in ihrem jüngsten Stück eine strahlende Zukunft eröffnet. Es trägt den Titel «the next five hundred thousand years of -movement» – Premiere war im Mai im Tanzquartier Wien.
Zwischen damals und morgen legt Pauer eine Grenze. Die konnte das Publikum beim «Donaufestival 2019» erstmals überschreiten: in der choreografischen Installation ...
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Tanz Jahrbuch 2019
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 173
von Helmut Ploebst
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